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Zum Laufen gekommen ist Jan schon als Kind, als er seinen Vater beim Joggen begleitete. Damals nahm er erfolgreich an der Spartakiade teil, bei der 800 bis 3.000 m gelaufen wurden. Ganz unbedingt wollte er den ersten gesamtdeutschen Berlinmarathon mitlaufen und dieser Weg durchs Brandenburger Tor war sein erster Marathon - und sein bisher schnellster.
2002 stellte er sich die Frage, was eigentlich nach Marathon kommt. Richtig: Ultra. Der 50er in Kienbaum und der 100er in Leipzig waren sein Einstieg in die langen Strecken, die mit der Zeit länger wurden.
Die Teilnahme an der DUV-Fördergruppe soll ihm neue Aspekte des Ultralaufens nahe bringen. Jan möchte in und mit der FG seine läuferischen Reserven entdecken und sie natürlich auch nutzen.
Im "richtigen Leben" ist er Servicespezialist für Geldautomaten. In 2008 schaffte er ca. 4.400 km.
Nach einem komplizierten Beinbruch, der ihm 11 Schrauben und ein "tolles Stück Metall" bescherte, kehrte er beim Spartathlon 2007 auf die Langstrecken zurück. Seine Frage im DUV-Forum vom 02. Januar 2007 "Gebrochenes Bein - was geht da noch ?" hat er sich selbst eindrücklich beantwortet.
Das ganze Jahr 2008 war ein riesiger Erfolg: 2. Platz beim Olympianrace (Nemea-Olympia), Fünfter beim Spartathlon, Sieger beim Müritzlauf und beim Cowtown-Ultra. Aber über allen steht DM 24 Stunden Berlin !!! Hier siegte er mit 242,933 km.
Bestleistungen:
Marathon 2:40:30 h
50 km 3:37:00 h
6 h 75,932 km
100 km 7:39:46 h
24 h 242,933 km
Zu den 24 h-Läufen meint Jan: "es gibt so schöne Landschaftsläufe, das Rundenkarussell gönne ich mir nur selten im Jahr ;-)))"
Seine läuferischen Ziele für 2009 sind der WC in Bergamo Anfang Mai sowie der Spartathlon.
Übrigens werden Michael Vanicek und Jan in der Ultraszene "Die siamesischen Laufzwillinge" genannt, weil sie so oft und auch auf den ganz langen Strecken gemeinsam laufen und oft auch gemeinsam ins Ziel kommen.
Die Statistikdatenbank kennt seine Ergebnisse ganz genau.
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