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Berlin, 12.07.2009
(cab) Cornelia Bullig und Stergios Anastasiadis heißen die Sieger des 24 Stundenlaufes in Berlin, der am 12./13. Juli 2009 zum 3. Mal ausgetragen wurde.
Cony lief über die gesamte Zeit ein sehr konstantes und kontrolliertes Rennen und beendete den Lauf mit einer Leistung von 173,9 Km. Silke Stutzke - sie wurde am Ende des Rennens dritte Frau - führte die Rangliste der Frauen viele Stunden an. Konnte dann aber ihr Tempo nicht halten und musste ihr gestecktes Ziel von 190 Km korrigieren. Nachdem Silke nur noch gedrosselt laufen konnte, begann für Conny die Aufholjagd. Silke kämpfte um jeden Meter, Cony auch und die dritte Frau im spannenden Kampf um die Plätze, die Dänin Mette Pilgaard, ließ natürlich auch nicht locker und lief mit um den Sieg. Das führte zu einem sehr spannenden Renngeschehen. Mette erkämpfte sich den zweiten Rang der Frauenwertung, sie lief 171,8 Km. Silke schaffte es trotz gesundheitlicher Probleme auf 165,2 Km.
Die Herrenwertung gewann der Grieche Stergios Anastasiadis mit 220,5 Km. Stergios (Bild rechts, Startnummer 21) lief viele Stunden sehr konstant und musste erst zum Ende des Rennens sein Tempo reduzieren. Als zweiter Mann platzierte sich Ralf Simon mit 216,5 Km. Ihm folgte wieder ein Grieche. Spyridon Maragkos lief mit 213,4 Km auf Platz 3.
Start des 24 Stundenlaufes in Berlin 2009. Mit der Startnummer 21: Der spätere Sieger des Laufes, der Grieche Stergios Anastasiadis. (Foto: Bölke)
Die Siegerin 2009: Cony Bullig mit ihrem Mann und Betreuer Sigi. (Foto: Bölke)
Insgesamt standen 43 Frauen und Männer am Start des 24 Stundenlaufes. Darunter sehr viele ausländische Starter. Neben den zahlenmäßig stark vertretenen Griechen konnte Rennleiter Klaus Schulz auch Starter aus Tschechien, Kasachstan, der Schweiz und Dänemark, Schweden sowie Norwegen begrüßen. Auch Iren waren vertreten - Richard Donovan, der den 100 Kilometerlauf in Galway organisiert hatte, lief in Berlin. 
Punkt 24.00 Uhr schickte Klaus Schulz auch die Läuferinnen und Läufer des 2. 12 Stundenlaufes in das Rennen. 21 Frauen und Männer hatten sich angemeldet. Nach 12 Stunden hatte Thomas Hensel aus Berlin mit 123,3 Km die Gesamtwertung gewonnen. Ihm folgten der Norweger Rune Akelsen mit 107,1 Km und Pascal Legrand (Berlin) mit 96,8 Km auf den Plätzen zwei und drei.
Die Frauenwertung des 12 Stundenlaufes entschied Irmgard Gilch aus Nürnberg mit 105,9 Km für sich. Tanja Rettig aus Lübbecke lief 91,5 Km und damit auf Platz zwei. Den dritten Platz sicherte sich die Griechin Irene Thalassi mit 90,3 Km.
Der Rennleiter Klaus Schulz (Foto rechts, Bölke) konnte nach der Veranstaltung stolz sein. Seine Helfer des Sri Chinmoy Marathonteams, die aus verschiedenen Städten Deutschland nach Berlin gekommen waren, hatten wieder dafür gesorgt, dass den Läufern nichts fehlte.
Manuelle Zählung und Anzeigetafeln aus Holz: Markenzeichen der Veranstaltungen des SCMT. Hier die Endstände des 12 und des 24 Stundenlaufes. (Foto: Bölke)


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