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EM 100 km in Faenza/Italien am 29.5.2004
Ein Bericht von Volkmar Mühl
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Nun ist die diesjährige Europameisterschaft im 100-km-Lauf vorbei und es fällt schwer, ein Fazit zu ziehen. Zu unterschiedlich sind die Eindrücke, die haften geblieben sind und das Bild der Meisterschaft bestimmt haben. Zu den positiven sportlichen Aspekten gesellt sich leider auch eine weniger erfreuliche Seite dieser Veranstaltung – doch der Reihe nach.
Der „Passatore“, eine Punkt-zu-Punkt-Strecke von Florenz in der Toscana nach Faenza in der Emilia- Romagna ist einer der Klassiker des 100-km-Laufs. Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr zum 32. Mal ausgetragen, nach 1997 zum zweiten Male als EM. Erstmals wurde in diesem Jahr auch eine offizielle europäische Meisterschaft der Senioren durchgeführt. DLV-Vizepräsident Dieter Massin hatte in seiner Funktion als Präsident der EVAA konsequent auf die Anerkennung dieser Meisterschaft hingearbeitet und durfte sich darüber freuen, dass von den ca. 1500 Teilnehmern des Gesamtlaufs sage und schreibe 1200 für die EM-Seniorenwertung gemeldet hatten.
Für die „allgemeine“ EM, an der nur die von den nationalen Verbänden nominierten Spitzenathletinnen und –athleten teilnehmen können, waren insgesamt 96 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Angesichts der Zahlen der letzten Jahre war dies eher eine mäßige Beteiligung. Dafür war die Klasse der gemeldeten Athleten umso bemerkenswerter. Das russische Team beispielsweise war alleine mit sieben Läufern mit einer gemeldeten Bestzeit von unter 7 Stunden angetreten, Italien stand dem mit seinen Topläufern nicht nach. Insgesamt waren 23 Läufer mit Bestzeit unter 7 Stunden gemeldet, dies sagt alles über das hohe Niveau dieser Meisterschaft bei den Männern aus. Bei den Frauen war die Situation nicht viel anders.
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Die komplette DLV-Nationalmannschaft einschließlich der Betreuer auf dem „Piazza Nannini“ in Faenza.Foto: J. Mühl |
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Angesichts des Streckenprofils war vor allem eine hohe Leistungsfähigkeit bergauf obligatorisch, wenn gute Zeiten und Platzierungen erreicht werden sollten. Die optisch sehr reizvolle Strecke durch die toskanische Hügel- und Berglandschaft ähnelt dem Charakter nach eher einem Berglauf als einem der sonst üblichen 100-km-Straßenläufe. Bis km 50, der den höchsten Punkt der Strecke mit 913 Höhenmetern markiert, sind zwei erhebliche Steigungen zu absolvieren. Alleine die Bergaufpassage zur Bewältigung des Passes ist rund 15 km lang.
Hat man diesen erreicht und vertraut fortan der Streckenskizze des Veranstalters, kann man böse Überraschungen erleben. Anstelle eines leicht fallenden bis flachen Streckenverlaufs erwartet den Teilnehmer nämlich ab km 65 eine ausgesprochen wellige Streckenführung, gespickt mit einer Vielzahl von kleinen, aber giftigen Ansteigen. Erst ab km 90 verläuft die Strecke dann weitestgehend eben.
Vor diesem Hintergrund erwies sich die Streckenbesichtigung durch das DLV-Team am Tage vor dem Wettkampf als ausgesprochen gewinnbringend. Die in der abendlichen Mannschaftsbesprechung erfolgte genaue Analyse führte zu einer für alle Athletinnen und Athleten verbindlichen Taktik, die sich am Ende sowohl in der individuellen Bewältigung der Strecke als auch in den guten bis sehr guten erzielten Platzierungen widerspiegelte.
Der Start auf dem „Piazza della Republica“ im Zentrum von Florenz erfolgte pünktlich um 15.00 Uhr bei guten äußeren Bedingungen. Es war bedeckt, mit sonnigen Abschnitten, die Temperatur lag klar unterhalb der befürchteten 25 ° C-Marke. Der zum Teil recht kräftige Wind sorgte dafür, dass die Nachmittagstemperaturen auch außerhalb des wärmeren Stadtgebiets läuferfreundlich blieben, blies allerdings zumeist von vorne. Zum Abend hin wurde es durchgehend sonnig, aber angenehm kühl.
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Das DLV-Team vor dem Start in Florenz, von links: Michael Sommer, Tanja Hooss, Simone Stöppler, Carmen Hildebrand, Dr. Thomas Miksch, Birgit Schönherr-Hölscher, Ulrich Amborn, Jörg Hooss. Foto: J. Mühl |
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| Vom Start weg demonstrierten die italienischen und russischen Läufer, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollten. Entsprechend hoch war das Tempo auf den ersten 35 – 40 Kilometern. Michael Sommer und Dr. Thomas Miksch hingegen, die den langen Berganstieg bis km 50 gemeinsam bewältigten, hielten sich trotz ihrer erwiesenen Qualitäten auf solchem Terrain erkennbar zurück. Michael Sommer, Deutscher Meister von Kienbaum, lag am Gipfel so rund 4 Minuten hinter seiner eigenen Planung, die auf eine Endzeit von 7:08 h ausgerichtet war. Dr. Thomas Miksch ließ ebenfalls Vorsicht walten – galt es doch für ihn, die in Kienbaum erlittene „Schlappe“, als er zwar DM-Dritter geworden, jedoch weit unter seinen eigentlichen Möglichkeiten geblieben war, auszuwetzen. |
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Blick auf die toskanische Landschaft bei km 7. Foto: J. Mühl |
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Respekt vor dem Passanstieg bewiesen auch Jörg Hooss und Ulrich Amborn, die diese Passage mit deutlichem Abstand zu den beiden vor ihnen laufenden Teamkollegen absolvierten. Der Deutsche Vizemeister Jörg Hooss verfügte nicht mehr ganz über die Form von Kienbaum, bei Routinier Ullrich Amborn hingegen zeigte die Formkurve in den letzten Wochen wieder deutlich nach oben und die in Kienbaum aufgetretenen Muskelprobleme erwiesen sich als behoben.
Bei den Frauen zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Welt Cup-Siegerin von Taiwan 2003, Monica Casiraghi, machte von Anfang an die Pace, zwei Französinnen und eine weitere Italienerin folgten ihr. Die DLV-Frauen blieben zunächst unauffällig hinter der Spitze, galt es doch erst einmal, möglichst wenig Kraft bis zum Pass zu verlieren.
Bei km 55 dann, nach fünf steilen Bergabkilometern, wurde bereits erkennbar, dass unsere Damen einen ausgezeichneten Tag erwischt hatten.
Tanja Hooss, die Deutsche Meisterin von Kienbaum, lag bereits auf Platz 4, Vizemeisterin Birgit Schönherr-Hölscher nur knapp 4 Minuten dahinter. Die Läuferin aus dem westfälischen Witten, ebenso wie die Hessin Carmen Hildebrand erstmals für das Nationalteam nominiert, hatte mit die größten Bedenken im Hinblick auf das Streckenprofil geäußert. Umso erstaunlicher, wie gut die 35-jährige dann doch mit den Bedingungen zurecht kommen sollte.
Bei Carmen Hildebrand hingegen konnte man angesichts ihrer bekannten Qualitäten als Landschaftsläuferin erwarten, dass ihr die Streckenführung entgegen kommen würde. Dem entsprechend betrug ihr Abstand zu Birgit an dieser Stelle auch nur gut eine Minute. Die Vierte im deutschen Frauenteam, Simone Stöppler, folgte ihr gleichfalls im Minutenabstand. War sie in Kienbaum, durch längere Erkältungsphasen in der Vorbereitung gehandikapt, noch deutlich unter Wert ins Ziel gekommen, hatte sie in den letzten beiden Monaten mit guten Trainings- und Wettkampfergebnissen klar aufsteigende Form signalisiert und ihre Nominierung damit gerechtfertigt.
Das beschriebene Bild änderte sich beim deutschen Team bis ins Ziel nicht mehr, lediglich die Abstände untereinander vergrößerten sich.
Michael Sommer wuchsen in der Schlussphase wieder einmal Flügel, der 40-jährige konnte, wie in so vielen Einsätzen seit seinem Debüt im Nationalteam im Jahre 1994 (!), zulegen und finishte auf Platz 6 mit 7:06:06 h – ein bemerkenswertes Beispiel für die Richtigkeit der eigenen Leistungseinschätzung.
Dr. Thomas Miksch beendete das Rennen in 7:18:18 h auf Platz 10 und drang damit erstmals international in die Top-Ten vor. Jörg Hooss konnte sich auf dem letzten Streckenabschnitt ebenfalls steigern und finishte auf Platz 22 in 7:44:37, Ullrich Amborn erreichte Platz 25 in 7:56:51 h.
Schade für das DLV-Männerteam, dass neben den erwartet starken Mannschaften von Italien und Russland auch Großbritannien und Frankreich erstklassige Leistungen ablieferten und dadurch ein vor dem Wettkampf für möglich gehaltener 4. Platz außer Reichweite geriet. Dennoch ist der fünfte Rang mit 22:09.01 h in diesem hochklassigen Feld als erfreulich gut zu bewerten.
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Tanja Hooss, EM-Bronzemedaillengewinnerin 2004, im Ziel. Foto: J. Mühl |
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Bei den Frauen arbeitete sich Tanja Hooss noch einen Platz vor und errang dadurch in 8:29:22 h die Bronzemedaille. Entsprechend groß war ihr Jubel im Ziel, wo Ehemann Jörg zuerst gratulierte.
Birgit Schönherr-Hölscher lief rund 13 Minuten hinter ihr auf Platz 5 ein (8:42:13 h) und erzielte damit ein ebenso hervorragendes Ergebnis wie Carmen Hildebrand auf Platz 8 (8:56:31 h). Carmen hatte zwischen km 65 und 70 eine Schwächephase, fing sich jedoch wieder und konnte mit ihrer Platzierung unter den Top-Ten Europas ebenfalls hoch zufrieden sein. Simone Stöppler komplettierte die guten Leistungen ihrer Teamkolleginnen mit Platz 11 in 9:13.58 h. Das Frauenteam errang damit EM-Silber in 26:08:06 h.
In der Wertung der Senioren-EM erzielte Jörg Hooss Platz 7 (M 35), Michael Sommer und Dr. Thomas Miksch belegten Rang 3 und 4 (M 40), Ulrich Amborn kam auf Rang 5 (M 45). In der W 35 erzielte Tanja Hooss Rang 4 (hier platzierte sich eine Läuferin des offenen Laufs vor ihr), Birgit Schönherr-Hölscher und Carmen Hildebrand erreichten ebenfalls in der W 35 Platz 5 und 7. Simone Stöppler errang mit der Vizemeisterschaft in der W 40 hier das aus deutscher Sicht beste Resultat.
Möglich gemacht wurden diese ausgezeichneten Leistungen auch durch den bravourösen Einsatz des DLV-Betreuerteams mit Fritz Stöppler, Peter Gräßer, Johanna Schenzielorz, David Schönherr und Julia Mühl. Auf eigene Kosten nach Faenza gereist lösten sie die Schwierigkeiten, möglichst an allen für den Straßenverkehr ab km 30 frei gegebenen Verpflegungsstellen für unsere Läuferinnen und Läufer präsent zu sein, hoch engagiert und nahezu perfekt.
Herausragend waren die Siegerzeiten, besonders bei den Männern. Geradezu unglaubliche 6:31:44 h bedeuteten für den Italiener Mario Ardemagni nicht nur einen neuen Streckenrekord, sondern eine absolute Weltklasseleistung. Aber auch der Spanier Fermin Martinez, der Brite Simon Pride und Stefano Sartori lieferten mit Zeiten klar unter 7 Stunden gleichfalls bemerkenswerte Leistungen ab.
Bei den Frauen gewann Monica Casiraghi in 8:03:03 h mit deutlichem Abstand vor der Zweitplatzierten Magali Reymoneng-Maggiolini aus Frankreich (8:29:22 h).
Soweit die positiven Aspekte dieser Veranstaltung. Es fällt nicht leicht, Kritik an der Durchführung eines derart aufwendigen Wettkampfs mit einer Vielzahl von Helfern und beteiligten Institutionen zu üben, die größtenteils die ganze Nacht hindurch bis zum Zielschluss nach 20 Stunden im Einsatz waren.
Zu einer objektiven Berichterstattung gehört aber auch, bedeutsame Mängel nicht zu verschweigen. Hiervon gab es leider einige. Hauptkritikpunktpunkt ist die Gefährdung der Teilnehmer durch den öffentlichen Straßenverkehr. Durch die Freigabe der Strecke ab km 30 ohne jegliche Absperrungen kam es beinahe zwangsläufig zu haarsträubenden Situationen mit Beinahe-Unfällen und tatsächlichen Kollisionen.
Besonders unangenehm wurde es für die Teilnehmer nach Einbruch der Dunkelheit, als die Läuferinnen und Läufer, erst sehr spät im Scheinwerferlicht der teilweise rasenden Autos und Motorräder zu erkennen, unmittelbar den Risiken des typisch italienischen abendlichen bzw. nächtlichen Verkehrsgeschehens ausgesetzt waren. So war man auch unter diesem Gesichtspunkt froh, als alle Läuferinnen und Läufer des deutschen Teams - bis auf einen Sturz von Carmen Hildebrand mit glücklicherweise marginalen Folgen – unversehrt im Ziel angekommen waren.
Es ist unverständlich, dass die IAU als Veranstalter eine internationale Meisterschaft unter solch abenteuerlichen Bedingungen vergibt, fand doch bereits 1997 eine EM an gleicher Stelle statt.
Weitere Kritikpunkte betreffen das Ignorieren der Wettkampfbestimmungen durch einige Teilnehmer und der Mangel an notwendigen diesbezüglichen Kontrollen durch den italienischen Verband, der die Kampfrichter lieber an den Verpflegungsstellen postierte, anstatt sie mobil auf die Strecke zu schicken.
Wurde auf das Verbot von Auto- und Fahrradbegleitung in der Ausschreibung noch ausdrücklich hingewiesen, war von der Überwachung dieser Regel auf der Strecke nichts zu bemerken. So gönnten sich einige EM-Teilnehmer sozusagen eine Rundumbetreuung mit ständiger Verpflegung, selbstverständlich außerhalb der offiziellen Verpflegungszonen, die alle 5 km aufgebaut waren.
Es ist sehr zu bedauern, dass auch prominente Teilnehmer durch derartige Unsportlichkeit auffielen und ihrer Vorbildfunktion als Aushängeschilder des Ultramarathonlaufs in keiner Weise gerecht wurden.
Dass am Ende niemand Protest einlegte, liegt ausschließlich an den guten Beziehungen der Sportler und Teamleitungen untereinander, die in diesem Fall allerdings bis an die Grenze der Belastbarkeit strapaziert wurden.
Leider unternahmen die angereisten Repräsentanten der IAU, Präsident Malcolm Campbell, Vizepräsident Gerard Stenger sowie der Director of Competitions, Harry Arndt zumindest keine erkennbaren Bemühungen, auf die Beseitigung der Missstände hinzuwirken.
So geriet auch der Abschluss der Veranstaltung noch zum Ärgernis. Die Verantwortlichen erwiesen sich als nicht in der Lage, für eine angemessene EM-Siegerehrung zu sorgen. Mit der Begründung, die bestellten Medaillen seien nicht geliefert worden, verzichtete man sogar darauf, die Athletinnen und Athleten auf das Siegerpodest zu rufen und gab Namen und Platzierungen lediglich über Lautsprecher durch – natürlich nur auf Italienisch.
Bei den betroffenen Nationalmannschaften herrschte fassungsloses Kopfschütteln angesichts solcher Ignoranz den Läuferinnen und Läufer gegenüber, die sich zu Recht um den verdienten Lohn der auf sich genommenen Strapazen gebracht sahen. Überflüssig, zu betonen, dass dies einer EM einfach unwürdig war.
Anders die Siegerehrung der Senioren-EM, von EVAA-Präsident Dieter Massin persönlich vorgenommen. Hier klappte alles so, wie man es erwartet und auf diese Weise konnten wenigstens Michael Sommer und Simone Stöppler die Heimreise im Besitz des verdienten Edelmetalls antreten.
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Gruppenfoto der deutschen Frauen und Männer mit Malcolm Campbell, links, und Dieter Massin, rechts sowie DLV-Nationalteamleiter Volkmar Mühl (Mitte). Foto: J. Mühl |
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Was die geschilderten Mängel und Unzulänglichkeiten betrifft, bleibt für die Zukunft nur zu hoffen, dass die IAU bei zukünftigen Veranstaltungen dieser Art die Aspekte Sicherheit der Teilnehmer und Einhaltung der Wettkampfregeln stärker bei der Auswahl der Veranstalter sowie der unmittelbaren Vorbereitung der Wettkämpfe berücksichtigen wird. Dann sollten auch der Durchführung einer angemessenen Siegerehrung keine Hindernisse im Wege stehen.
Fraglos haben die Repräsentanten der IAU in der Vergangenheit Hervorragendes für den Ultramarathonlauf geleistet. Angesichts der aufgetretenen Unzulänglichkeiten, die durch eine intensive Kooperation der Verantwortlichen im Vorfeld der Meisterschaft sicher zum größten Teil hätten vermieden werden können, erscheint aber ein grundsätzliches Umdenken vonnöten.
Teamleiter anderer Nationen haben jedenfalls die Absicht bekundet, an dieser Veranstaltung im Rahmen einer internationalen Meisterschaft zukünftig nur noch dann teilzunehmen, wenn im Vorfeld erkennbar ist, dass alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz von Leben und Gesundheit der Sportler getroffen werden.
Weiterhin werden Erörterungen mit der IAU im Hinblick auf die Einhaltung der internationalen Wettkampfregeln für unerlässlich gehalten, um Chancengleichheit unter den Teilnehmern zu gewährleisten.
Die DLV-Teamleitung teilt diese Auffassung.
Schade, dass das Fazit so zwiespältig ausfallen muss!
Bericht erstellt am 01.06.2004 von DUV-Präsident Volkmar Mühl
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