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Meine Vorstellung möchte ich mit ein paar persönlichen Daten und Fakten beginnen:
Geboren bin ich am 19.08.1973 in Stuttgart, heimisch fühle ich mich aber in Leonberg. Von Beruf bin ich Beamtin und seit Oktober 2008 beim Landesamt für Besoldung und Versorgung für den Fachbereich „Reisekosten“ zuständig. Neben dem Laufen bleibt nicht mehr viel Raum für weitere Interessen. Für den Ausgleich von Beruf und Laufen sorgt mein Sportstudio (Plaza Fitness) oder ein gemütlicher Abend zu Hause mit meinem Mann Peter bei Dr. House oder (Anm. meines Mannes: alleine) der Lindenstraße
Verein: EK Schwaikheim (Wolfgang J. hat sich bei der Abwerbung alle Mühe gegeben)
Meine größte Schwäche: Nutella zu jeder Tageszeit
Spitzname meines Mannes: Dorocell („und sie läuft und läuft und läuft und läuft)
Wie kam ich zum Laufen und vor allem zum Ultramarathon?
In meiner Jugend habe ich ausschließlich und lange Zeit Reitsport - inkl. Turnierreiten - betrieben. Zum Laufen und Außerdauersport bin ich sehr spät gekommen. Erst mit 21 Jahren habe ich im Sportstudio Aerobic-Kurse besucht und kurze Einheiten auf dem Laufband absolviert. Die dortige Laufgruppe hat mich dann nach einiger Zeit überredet, mit ihnen in der freien Natur zu laufen.
Erst im Jahr 2001 bin ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Nur zum Spaß und „auf Ankommen“. Beim Stuttgart-Lauf kam ich dann stolz und glücklich nach knapp 2 Stunden ins Ziel. Die nächsten zwei Jahre beschränkte ich mich dann auf Runden mit einer Distanz von maximal 10km. Die Vorstellung mehr laufen zu müssen war mir damals ein Graus. Irgendwie ließ ich mich dann aber doch von der Marathonbegeisterung meiner Laufkollegen Dieter Rebstock & Co. anstecken, so dass im Jahr 2004 mein erster Marathon auf dem Plan stand. Diesen beendete ich in Freiburg in 3:39 Std.
Anschließend begann ich nach den Trainingsplänen von Peter Greif zu trainieren und ging im Frühjahr (Andalusien) und Herbst (Harz) mit zu seinen Trainingsurlauben. Dadurch konnte ich mich in den folgenden Jahren stetig weiter verbessern. Nach einem katastrophalen ersten Anlauf auf die 3-Std-Marke beim Berlin Marathon 2006 konnte ich im Jahr 2007 beim Freiburg Marathon meine bisherige Bestzeit von 3:01 auf 2:53 deutlich steigern.
Zuhause trainiere ich gelegentlich mit Tobias Sauter. Inzwischen kann ich diese guten Trainingsläufe an einer Hand abzählen, da er nach seinem Essen-Marathon (2:18) für mich zu schnell geworden ist. Ab und zu begleiten mich noch mein Mann Peter oder die Herren der Laufgruppe auf dem Rad. Hierüber bin ich insbesondere für die langen Trainingsläufe sehr froh, da ich ansonsten eher alleine trainiere.
Mein Einstieg in die Ultralaufszene kam eher zufällig und spontan. Ein Lauffreund fragte mich unter der Woche, ob ich nicht Lust habe am Wochenende den Schwäbischen Albmarathon als Saisonausklang zu laufen. Ohne großes Nachdenken sagte ich zu. Alles weitere kam dann Schlag auf Schlag: Rodgau, Marburg, DM in Kienbaum, EM in Italien.
Meine größten Erfolge: Marathon 2007 in Freiburg (Platz 2 in 2:53)
DUV-Meisterin über 50km
deutsche Vizemeisterin über 100km
Teilnahme an der 100km-EM
Mein größtes Ärgernis: Berlin-Marathon 2006 in 3:01 gefinisht. „Nie wieder Berlin“
Meine Lieblingsläufe: Albmarathon Schwäbisch Gmünd
Heiligabend-Marathon / Bärenfelslauf
16km-Lauf „Rund um die Mammutbäume“ / Feuerbach
Natürlich hat auch Dorothea ihren Eintrag in unserer Statistikdatenbank. Wie Ihr am unteren Ergebnis sehen könnt, ist ihr Mädchenname "Grupp", unter dem sie bis Ende 2007 in den Ergebnislisten zu finden ist.
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