DUV - Deutsche Ultramarathon Vereinigung e.V.
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Pamela Veith Imprimir Correo electrónico
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Also ich bin an einem heißen 10.Juli 1973 in Bad Urach am Fuße der schwäbischen Alb als 7. Kind geboren.
Mein Vater gab mir diesen Namen Pamela (für damalige Verhältnisse sehr exotisch) da er in den 70ern überzeugter Fan war von Pamela Behr Slalom-Silbermedaillengewinnerin,
und hoffte, dass auch ich mal eine gute Alpinfahrerin werden würde.

Ich bin gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, leider zur Zeit nicht in meinem Beruf tätig, sondern in einem großen Café, suche aber einen Job im Büro, dann habe ich auch wieder freie Wochenenden was für Wettkämpfe die ich mit der Chefin immer abklären muss, leichter wäre und stressfreier. Hiermit mache ich gleich Werbung für meine Person also ich suche einen guten Bürojob (auch ohne Fremdsprachen).

Als Kind stand bei der Familie Veith jeden Sonntag eine Wanderung auf dem Programm, auf die Alb hoch oder im Schwarzwald, oder nach Österreich, mein Vater liebte die Natur und das lange Wandern,
da er im brasilianischen Urwald geboren wurde und aufwuchs auch kein Wunder (unter www.kinderdesurwalds.de)
Damals fand ich es eher lästig, denn fast jeder Urlaub fand in den Bergen statt.

Mit 9 Jahren fing ich mit dem Tischtennis an, da meine 3 Brüder spielten (einer sogar 2.Liga) lag es nahe und mein Jüngster Bruder Dietmar brachte es mir dann auch bei. Ich spielte sehr gut hatte wohl Talent
und schaffte es bis in die Verbandsliga. Auf Grund meiner guten Leistung durfte ich an Trainingslehrgängen teilnehmen, später trainierte ich auch die Jugend bei uns im Verein.
Nebenbei ging ich regelmäßig schwimmen und rad fahren, da ich in der Schule bei Schwimmwettkämpfen teilnahm und im DLRG trainierte, die Wettkämpfe sich aber mit dem TT überschnitten, musste ich mich entscheiden, entweder TT oder schwimmen, ich entschied mich dann fürs TT da ich dachte beim Schwimmen bist du mit 30 Oma, TT kannst du noch mit 80 spielen.

Mit 15 Jahren kaufte ich mir ein Rennrad vom Konfirmationsgeld und bin dann immer die Alb hochgefahren, daher die Oberschenkel. Später kaufte ich mir noch ein Mountainbike, da das Fahren im Gelände einfach mehr spaß machte.

Bis zum 32. Lebensjahr spielte ich TT, dann wurde eine Spielerin zum 3.Mal schwanger musste für mehrer Saisons aussetzen und bei der anderen verstarb der Mann. Somit blieb außer mir noch eine übrig und da kein starker Ersatz da war, stiegen wir 2mal hintereinander ab. Von da ab fehlte mir der Reiz und es machte keinen Spaß mehr. Ich bekam dann wohl ein Angebot von einer Mannschaft die sogar Oberliga spielte aber es war im Schwarzwald und mir dann einfach zu weit zum Hinfahren und zu zeitaufwendig.
Neben dem TT ging ich als Konditionstraining regelmäßig ins Fitness-Studio, schwimmen und Rad fahren.

Nachdem der Reiz an Diskobesuchen die bis dahin auch regelmäßig auf dem Programm standen nun auch um war, musste eine neue Herausforderung her.
2007 fragte mich mein Bruder Dietmar der damals auch mit TT aufhörte und zum Laufen überging ob ich nicht Lust hätte mal einen Halbmarathon mitzulaufen, da wir ohnehin vieles gemeinsam gemacht haben und wir uns in vielem ähnlich sind dachte ich warum auch nicht.

Bin zwar bis dahin noch nie 20km am Stück gelaufen, aber ich dachte was soll’s entweder es klappt oder halt nicht! Bin dann gleich unter 2 Std. gelaufen und mein Bruder meinte nicht schlecht wenn man bedenkt dass ich nie wirklich darauf trainiert hätte. Dann wollte ich es wissen und nahm dann 2008 zusammen mit meinem Bruder am Freiburg Marathon teil. Es lief trotz Gehpause und Muskelkater in den Oberschenkeln nicht ganz schlecht bin dann unter 4 Std. ins Ziel gelaufen, hatte aber definitiv vorerst die Nase voll. Aber eben nur vorerst!! Da ich vorher höchstens 25km am Stück gelaufen bin, schüttelte mein Bruder den Kopf und meinte mit dem bisschen Training kann man keinen Marathon laufen, ich dachte nur was hab ich schon zu verlieren entweder es klappt oder es geht schief und ich hatte ohnehin nur das Ziel ankommen im Kopf, er war dann hinterher sehr überrascht und meinte „enorm“. So ging es dann eben immer weiter denn ich wollte jetzt meine Grenzen austesten und wollte schneller werden und 2009 hatte ich dann auch ein sehr erfolgreiches Jahr.

Alles in allem habe ich da alles meinem Bruder Dietmar zu verdanken, der mir vieles beigebracht hat und gesagt hat wie ich zu trainieren hätte. Er ist ohnehin der Bessere und läuft extremer und ich hoffe dass auch er es bald in die Fördergruppe schafft.

Meine bisherigen Erfolge 2009

10km-Lauf in Kornwestheim Platz 2 in 41:21
Maratona di Roma/Italia Platz 25 in 3:13:37
DM Marathon in Mainz Platz 22 in 3:03:17
Marathon Bad Waldsee Platz 1 in 3:10:21
Ulmer Laufnacht 50km Platz 1 in 4:07:17
Fidelitas 80km-Lauf in Karlsruhe Platz 2 in 7:10:56
10km-Altstadtlauf in Reutlingen Platz 3 in 40:49
Marathon im Ermstal Platz 1 in 3:10:52
Allgäu Ultra Trail 69km in Sonthofen mit 3000 hm Platz 2 in 8:34:43
Altenburg Stadtlauf 10km Platz 2 in 41:25
Ulm Marathon Platz 3 in 3:12:21
DM in Ahrweiler 100km Platz 4 in 8:32:26
Bottwartal 10km Platz 2 in 41:50
Schwäbisch Alb Marathon 50km Platz 3 in 4:17:20
6-h Lauf in Troisdorf Platz 3 mit 74092 m

Pamela in unserer Statistikdatenbank

 
 
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