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von Jörg Stutzke

Nach Troisdorf 2012 und Weißenstadt im Vorjahr wird die dritte Auflage unserer jüngsten Meisterschaftsdisziplin nördlich von Hamburg in Otterndorf ausgetragen. Mit den Veranstaltern um Norbert Sadatzki haben wir ein erfahrenes Organisatorenteam gewinnen können. Nicht nur die bisherigen neun Auflagen des Gezeitenlaufes zeugen davon sondern auch der stets kurz zuvor ausgetragen Küstenmarathon mit über 1000 Teilnehmern. So wundert es nicht, dass dem Ruf in den Norden vermutlich mehr als 160 Athleten folgen werden. Das wäre eine Verdreifachung des bisherigen Teilnehmerrekords, es ist dem Sport und dem Veranstalter zu wünschen.

Im Feld findet sich viel Qualität. Buchstäblich in letzter Minute hat die Titelverteidigerin aus Kusterdingen, Pamela Veith, ihre Startzusage erteilt. Damit dürfte der bisherige Streckenrekord von 68 Kilometern die kommende Woche kaum erleben. Ob Tanja Niedeck, Patricia Rolle oder Alina Claretti sie gefährden können bleibt abzuwarten.

Florian Böhme hat sich ja eine Ultralaufauszeit genommen so dass bei den Männern ein neuer Meister gesucht wird. Zweifelsohne zu den Favoriten muss man Adam Zahoran rechnen, aber auch Kay Jendretzke als Sieger der letzten beiden Jahre in Otterndorf und auch Jan-Hendrik Hans mit einer beeindruckenden Jahresbestleitung von 85 Kilometern dürfen sich Hoffnung auf den mittleren Podiumsplatz machen. Mit sehr großer Sicherheit wird auch der Streckenrekord im Männerrennen keine Chance auf Bestand haben. Allein diesen drei Herren ist das Überlaufen der 80-km-Marke zuzutrauen.

Bei den Frauenteams geht es ausschließlich um die Reihung. Da das LG Nord Team aus Berlin leider verletzungsbedingt nicht wie gemeldet starten kann wird es hier lediglich einen Dreikampf geben. Die Damen des LC BlueLiner darf man getrost als Favoritenteam bezeichnen wenngleich die Ausgeglichenheit des Harburger SC auch zum Erfolgsmoment werden kann. Das Team der Ultrafriesen dürfte hier nur Außenseiterchancen besitzen.

Im Feld der Männermannschaften sind die Ultrafriesen zahlenmäßig dominant. Reisen alle an werden sie im Ziel vier Mannschaften bilden können (zuzüglich eines Seniorenteams). Zu den Favoriten auf die Medaillen werden sie jedoch nicht zu zählen sein. Hier sehe ich das Team der LG Wettenberg vorn, dahinter dürfte es zwischen der LG Nord Berlin, den BlueLinern und dem SV Schwindegg um die Medaillen gehen. Die Schwindegger werden aber ziemlich sicher bei den Seniorenteams die meisten Kilometer sammeln. Doch auch bei diesen Mannschaftswertungen gilt: die sechs Stunden müssen erst gelaufen werden, die Ambitionen die die Athleten am Ende einer langen Saison mit ihrem Start in Otterndorf verbinden können ganz verschiedene sein. Und vielleicht überrascht ja auch das Team der „Namenlosen“ aus Ihlienworth.

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