werbung text  MDW Banner2018 156x60fcerunningSeentrail gtrc 156x60 2

Kai Horschig, Biel 2011

 

Biel im Schnelldurchgang:  Am vergangenen Freitag startete ich um 18.00 von meinem Basler Arbeitsplatz in Richtung Biel.
Hier im neuen Zielbereich am Expo-Gelände ohne Wartezeit die Startnummer in Empfang genommen und die Wertsachen abgegeben.
Auf dem Weg zum Start in der Innenstadt bemerkte ich dass ich meine Stirnlampe im Auto vergessen hatte und musste noch kurzfristig
meine Notfallfranken in eine kleine Taschenlampe eintauschen. Trotz der Aussicht auf nasse Veranstaltung verzichtete ich auf eine Regenjacke,
was auch später trotz sinnflutartigen Schauern nicht bereute, da die Temperaturen recht angenehm waren. Nach dem Start ging es in einer grossen Runde
durch Biel raus aus der Stadt. Durch eine Fehlleitung der Halb und – Marathonläufer wurde es schnell recht voll auf der Strecke und erst nach der
Ortschaft Oberramsern als die 100 km-Läufer alleine auf der Strecke waren wurde es angenehm still. Ich konnte die "Nacht der Nächte" richtig geniessen.
Es lief richtig gut, ich wartete auf die erste Krise, doch sie kam nicht, ich konnte ständig Läufer überholen und wurde selbst nur durch Staffelläufer eingeholt.  
So lief ich sehr zufrieden nach 8.30 Stunden ins Ziel. Dies bedeutet Platz 18 und in der AK 45 den 3. Rang.
 
Eine Frage hat mich jedoch während des gesamten Laufs beschäftigt. Hätte Dieter Baumann ( hab ihn bei km 45 das letzte Mal gesehen) eine Top- Platzierung erreicht, wäre er dann zur FG eingeladen worden und hätte er die Einladung wahrgenommen ???

 

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Antje Krause, Biel 2011

Auch wenn das Interesse am Bieler Hunderter offensichtlich nicht allzu groß ist, will ich dennoch meiner Pflicht genüge tun und einen kurzen Bericht für die FG schreiben.

Nach zwei Jahren Pause dachte ich, dass es wieder mal Zeit wäre, in Biel zu laufen. Der Kasselmarathon passte als Vorbereitungslauf gut hinein, fiel aber letztendlich wegen der Hitze mit gut dreieinhalb Stunden wesentlich langsamer aus als angedacht. Kurzfristig entschloss ich mich vor zwei Wochen, den Westerwaldlauf, auf den ich ganz zufällig gestoßen bin, als letzten langen Lauf zu absolvieren. Eine Veranstaltung, die absolut zu empfehlen ist. 50 Kilometer durch den schönen Westerwald, mit ordentlich Höhenmetern gespickt in absolut entspannter Atmosphäre. Gute Verpflegung unterwegs, schönes Start/Zielgelände und das zum mehr als fairen Preis von 10 Euro. Eine Seltenheit heutzutage, wo auch Landschaftsläufe in Mode kommen, die das vier-fünffache kosten und man seine Verpflegung sogar teilweise noch selbst mitschleppen muss. Dass es keine Zeitnahme und keine Siegerehrung gibt, stört keinen. Dass in der Ergebnisliste und auf der Urkunde dann die selbst gestoppte Zeit notiert wird, auch nicht. Ich hatte einen ordentlichen Muskelkater hinterher, aber das schöne Gefühl, noch was Gutes für Biel getan zu haben.

Biel selbst wollte ich so halbwegs ambitioniert laufen. Schauen, wer da ist, wenn möglich vielleicht auf´s Treppchen kommen und ansonsten aber vor allem nicht so leiden, wie bei den beiden letzten Läufen in Biel.

Beim Blick in die Starterliste war aber schon klar, dass es schwierig werden würde. Schon nach 20 Kilometern bekam ich die Info, dass vorn gleich mehrere Frauen waren, die richtig loslegten und schon einige Minuten Vorsprung hatten. Da ich mich knapp über 5 Minutenschnitt befand, war die Sache für mich damit erledigt. Die Bedingungen waren schwierig, teils heftiger Dauerregen bis fast zur Hälfte, viele Pfützen, teilweise sehr starker Wind machten es nicht einfach. Verlaufen habe ich mich auch gleich zwei mal (aus Unachtsamkeit), aber zum Glück habe ich es recht schnell gemerkt.

Über den Ho-Chi-Minh Pfad bin ich wieder gut drüber gekommen, das Stück hinauf nach Bibern habe ich auch noch mal etwas zugelegt, da die Info kam, dass sich der Abstand zu den beiden Frauen vor mir verringert hätte. Nach Biebern wusste ich, dass der dritte Platz außer Reichweite war. Zeitmäßig war es mir relativ egal, natürlich hatte ich vorher mit den neun Stunden geliebäugelt, doch schon bei Km 70 war mir klar, dass ich mich dafür würde richtig quälen müssen. Dazu war ich nicht bereit, vor allem, da ja in dieser Saison noch weitaus wichtigere Rennen anstehen. Fünfter Platz im Ziel, die Bielzeit um 20 Minuten verbessert, das ist für mich ein gutes Ergebnis. Am wichtigsten ist für mich, dass ich dieses Mal den Lauf wesentlich besser absolviert habe. Nachdem ich sonst bei den Steigungen regelmäßig gehen musste, konnte ich dieses Mal ohne Probleme alles laufen. Wer dazu noch mehr lesen will, kann ja auf Laufreport vorbeischauen, da gibt´s einen ausführlichen Erlebnisbericht.

  • Keine Kommentare gefunden
Kommentar hinzufügen
mitglied werden
duv statistik
duv forum

Das aktuelle Foto

 fdzu aktuelles foto kl

Ihr seid jede Woche irgendwo laufend unteerwegs - los, her mit euren Fotos, lasst andere eure Erlebnisse mit erleben!

Hast du ein Bild / Bilder, das / die hier oder in der (in Arbeit befindlichen) Galerie erscheinen sollen? Dann bitte per Email an aldo.bergmann@d-u-v.org

Die jüngsten Kommentare

Gast - Andreas
Hallo zusammen:

Super Bestenliste, vielen Dank dafür!! Leider kann man hier nur bis Platz 30'000 ...
Gast - Ingo Schulze
Ich wünsche der neuen Führung eine glückliche Hand bei ihrer Präsidiumsarbeit. Sie treten, das sei e...
Gast - carsten mattejiet
Unvergessen die zeit die ich mit fiese in den Kasseler bergen 1995 verbringen konnte. 10 Marathons i...
Mitglied werden
Kontaktformular