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Tobias Hegmann erzählt:

Der Churfrankentrail73km mit 1800 Höhenmeternist so etwas wie mein Heimlauf. Einige Teile der Strecke kommen mir noch sehr bekannt vor. Hier haben mich meine Eltern vor langer Zeit zu langen Wanderungen mitgenommen. Der Lauf ist also auch ein bisschen Kindheitserinnerung für mich. Aber auch für alle anderen ist das ein wirklich schöner Wettkampf. Die Strecke wurde dieses Jahr noch mal verbessertnoch mehr Trails, weniger Teer. Also freute ich mich als Titelverteidiger schon sehr und hatte mir auch einiges vorgenommen. Obwohl die Strecke diesmal etwa einen Kilometer länger war wollte ich unter 6 Stunden bleiben (letztes Jahr 6:02 Std).


Der Lauf wird auch als Staffel angeboten, für 2er und 5er Teams. Für die Ultras hat das den Vorteil, dass man immer wieder Zwischenziele hat, an denen auch immer ordentlich was los ist. Start war in Miltenberg am Main, Ziel in Sulzbach am Main. Zu sehen gibt es einiges: Die schöne Altstadt von Miltenberg, das Kloster Engelburg, die Clingenburg, den Galgenberg und natürlich jede Menge Natur und Trails. Die beiden ersten Abschnitte bin ich diesmal noch etwas vorsichtiger angegangen, da ich meinen Einbruch vom letzten Jahr noch vor Augen hatte. Nach 14 Kilometern übernahm ich dann die Führung und konnte gleich einen kleinen Vorsprung herauslaufen. Auf dem dritten Abschnitt folgt der längste Anstieg und nach 29 Kilometern kam endlich die erste Staffel von hinten, die 15 Minuten nach uns gestartet war. Bald war das nächste Etappenziel auf der Clingenburg erreicht, dann wieder ganz runter und über die Mechenharder Treppen, quer durch den Wald, wieder nach oben. Hier ging es mir letztes Jahr schon ziemlich schlecht, diesmal konnte ich sehr flott durchlaufen, hatte so auf der 4. Etappe 7 Minuten herausgelaufen und war damit klar auf Kurs zum neuen Streckenrekord. Zusätzliche Motivation bekam ich dann durch einen Staffelläufer, der zwar zu mir aufschließen konnte, aber nicht vorbeikam. Dann schaffte ich es sogar noch eine Zweierstaffel die mich schon am frühen Morgen abgehängt hatte, wieder einzuholen. Inzwischen war es schon recht heiß geworden, aber hier im Wald bekam man gar nicht so viel davon mit. Jetzt noch einen Kilometer bergab nach Sulzbach. Hier konnte ich meine Tochter im Babyjogger noch in Empfang nehmen und nach 5:56:52 Stunden war mein 2. Sieg perfekt.
 

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