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Unser neuer Sportwart Michael Irrgang war am Wochenende in Bottrop - auch, weil dort im kommenden Jahr die DUV DM im 50 km-Lauf stattfinden wird. Hier ist sein Bericht:

 Der 11.11. ist im Rheinland ein ähnlich wichtiges Datum wie der 24.12.
und gerade bei gutem Wetter und einem Sonntag springen unglaublich viele Jecken in ein Kostüm und feiern den Beginn der Karnevalszeit, was von den Nicht-Jecken leider meist verachtet wird. Beim Ausüben des Hobbies nicht verstanden zu werden, eint wohl die Karnevalisten mit den Ultraläufern. Die andere Variante den Tag zu verbringen war freilich, Laufklamotten anzuziehen und in Bottrop eine der vielen Laufstrecken in Angriff zu nehmen. Bei Strecken von 6,8 km bis 50 km ist für die meisten Leute mit Aktivitätsdrang etwas dabei. Bei idealen Wetterbedingungen konnte die Spätform getestet oder das Jahr vergnüglich abgeschlossen worden. Insgesamt gab es eine Rekordbeteiligung mit 278 Finishern auf der Ultrastrecke und 525 Einträge in der Ergebnisliste für 25 km.

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Obwohl Bottrop nur eine Autostunde von Troisdorf entfernt ist und der Herbstwaldlauf dieses Jahr seine vierzigste Auflage feierte, fanden wir irgendwie nie zueinander. Dieses Jahr wollte ich aber unbedingt den Lauf kennenlernen. Immerhin richten die Adler-Langläufer im nächsten Jahr die deutsche Meisterschaft im 50km-Lauf aus und sind als DUV-Förderstützpunkt ein Aushängeschild der DUV. Grund genug also, um sich einmal mit dem Vorsitzenden Stephan Allermann und dem Sportwart Roland Riedel zu treffen und die örtlichen Besonderheiten kennenzulernen.

Die Gelegenheit war natürlich auch günstig, sich auch mit den anderen, gefühlte 100 DUV-Mitgliedern zu unterhalten, die man ja erst letzte Woche in Troisdorf gesehen hatte. Ach, war das nett! Zwischendurch bin ich sogar ein bisschen gelaufen. Wenn man schon einmal da ist, zwingt sich das ja förmlich auf. Aber es war durchaus ein besonderer Lauf für mich, nämlich der erste "Wettkampf" seit meiner Thrombose/Embolie vor knapp 10 Monaten. Eigentlich geht das Laufen auch noch gar nicht wirklich gut, aber für schöne, langsame 25km hat es gereicht.

Das Gelände auf dem Bergwerksgelände Porsper-Haniel ist ziemlich groß, so dass die fast 2000 Läufer und Freunde/Angehörige sich kaum im Wege standen und Startnummernabholung, Kaffee&Kuchen tanken schnell und reibungslos möglich war. Eine Blaskapelle beschallt den Startplatz und der kundige Streckensprecher informiert über allerlei Details. Auch ich darf ein paar Grußworte an die Organisatoren und Sportler richten.

"Die erste Runde ist flach, die zweite hat ein paar Berge", informierte mich Roland. Zum Glück muss ich nur eine Runde laufen, bemerkte allerdings den tieferen Sinn seiner Worte auf der 25km-Runde durch eine recht schöne, renaturierte Landschaft durchaus. Am idyllischen Verpflegungpunkt Heidesee treffen wir ihn zusammen mit zahlreichen, netten und gut gelaunten Helfern wieder. Die Runde beende ich in der geplanten Zeit von knapp 2:40 Stunden, was der 426. Platz bedeutet. So schlecht war ich vermutlich das letzte Mal bei meinem 3. Marathon platziert, aber da gab es auch 10.000 Finisher mehr, aber egal. Mein zweites Laufleben hat begonnen und da ich zuvor nie 25km gelaufen bin, direkt mit einer Bestzeit!
Im Ziel gibt es direkt eine Medallie und 20m weiter die Urkunde.
Zusätzlich zu dem Buff, den es schon mit der Startnummer gab. Der ganze Lauf hat doch nur 15 Euro gekostet und davon bekommt man noch 2 Euro wieder, wenn man die Startnummer abgibt! Der Lauf hat ein sensationelles Preisleistungsverhältnis! Kurz nach mir kommt Gerd M

Das Bild zeigt rechts Anke Libuda, die mich während der 25km wunderbar begleitet und das Tempo kontrolliert hat, weil ich in der Vorwettkampfaufregung leider meine Laufuhr vergessen hatte und und in der Mitte Roland Riedel, der zwischen Startnummernausgabe und den Siegerehrungen sich an den letzten Streckenposten stellte, um die Läufer für die letzten Kilometer zu versorgen und noch einmal zu motivieren.ertens, der Sieger ins Ziel und - welch glücklicher Umstand - ich bin der erste, der ihm zu seinem Sieg gratulieren darf. Danach geht es in die Kaue zum duschen.
Alleine das ist ein Erlebnis und eine Reise nach Bottrop wert!

Einfach klasse diese Veranstaltung mit ihren Organisatoren und Helfern!

Und nächstes Jahr komme ich natürlich wieder und hoffe trotz Meisterschaft am 25km-Wettbewerb teilnehmen zu können. Ich freue mich schon heute drauf

Michael

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