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Berichte / News

Hier  findest du die neuesten Mitteilungen und Berichte - und natürlich auch die älteren. Für die musst du dich aber etwas tiefer in die Vergangenheit eintauchen.
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13 Stunden Laufen im Windkanal: De 120 van Texel

Autor: Jörg Just, im April 2013

Alle zwei Jahre wird die niederländische Insel Texel, zusätzlich zum üblichen Touristenandrang während der Ostertage, von Läuferscharen förmlich überrannt, welche an den „Zestig van Texel“ teilnehmen wollen. Es ist die beliebteste und größte Ultralaufveranstaltung in Holland. Es ist ein Klassiker, der zum ersten Mal 1991 ausgetragen wurde, und nur alle zwei Jahre stattfindet. So lautet auch das Motto „de mooiste tweejaarlijkste loop“ (der schönste zweijährige Lauf). Der Kurs führt auf einer Streckenlänge von 60 km einmal rund um die Insel. Dabei läuft man auf asphaltiertem oder sandigem Untergrund durch Dünenlandschaften, durch ein Waldstück, am Strand oder auf dem Deich entlang, oder durch eines der kleinen Inseldörfer.

Ich hatte bereits 2009 das Vergnügen die „Zestig“ zu laufen und wäre gerne auch 2011 dort wieder gelaufen, doch leider hatte ich die Anmeldefrist verpasst. Dasselbe Kunststück ist mir für die Veranstaltung 2013 passiert. Die Anmeldung wird im September eröffnet und ist innerhalb weniger Tage ausgebucht. Für die 60 km werden 500 Teilnehmer zugelassen, dazu kommt noch etwa die gleiche Anzahl Staffelläufer (4x15 km). Somit habe ich mich quasi aus der Not heraus für die 120 km angemeldet. Ehrlich gesagt fand ich die Vorstellung, zweimal um die Insel zu wetzen, ursprünglich nicht besonders reizvoll. 2009 dachte ich noch: „Nee, das brauche ich nun wirklich nicht!“ Diesmal sah die Sache dann doch anders aus: Die Vorstellung, in einem kleinen „Elitefeld“ in aller Frühe (Start 4:30 Uhr) in der Dunkelheit bei autarker Versorgung durch eine Radbegleitung dem Start des 60ers quasi entgegenzulaufen, „hatte auf einmal etwas“.

„Elitefeld“ soll hier nicht überheblich klingen, bedeutet aber schon, dass sich nicht jeder „einfach so“ anmelden kann, sondern dass man gewisse Referenzen in der Laufvita stehen haben muss. Die geforderten Vorleistungen sind: 100km < 9:30 h oder >120 km in 12 h oder >200 km in 24h oder ein Finish beim Spartathlon. Zudem gibt es ein Zeitlimit von 13 Stunden. Interessierte sollten also 120 km „locker“ im 6er-Schnitt laufen können (dann hat man eine Stunde Puffer für eventuelle Pausen); besser sogar schneller.

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Das Team für Belves steht bereit

Am 27. April finden im südfranzösischen Belves die IAU
Europameisterschaften im 100km-Lauf statt. Die deutschen Farben werden von
einem vierköpfigen Frauenteam und einer kleinen Betreuercrew um
100km-Teammanager Michael Sommer vertreten.

Auf einem Wendepunktkurs entlang des Flusses Dordogne werden die neuen
Europameister im Einzel und in der Mannschaft (Zeitaddition der drei Besten)
ermittelt. Sowohl bei den Männern als bei den Frauen müssen die gastgebenden
Franzosen allein schon wegen des Heimvorteils (die französischen
Meisterschaften werden parallel zur EM ausgetragen) zu den Favoriten gezählt
werden.

Bei den Frauen ist Kajsa Berg (Schweden) mit der klar besten Vorjahresleistung
von 7:35 h Top-Favoritin. Von den deutschen Läuferinnen hat Nicole Benning (EK
Schwaikheim) Chancen auf eine Platzierung unter den Top 10. Ihre PB von 8:15:49
h erzielte sie letztes Jahr in St. Esteves in Südfrankreich...

In der Teamwertung werden die deutschen Athletinnen mit den erfahrenen
Simone Stöppler (SSC Hanau-Rodenbach, 19. Einsatz in der Nationalmannschaft!)
und W55-Weltrekordlerin Marion Braun (SV Germania Eicherscheidt) sowie Simone
Durry (TG Neuss), die ihre Nationalmannschafts-Premiere feiert, eine Top
6-Platzierung anstreben. Die Team-Medaillen werden wohl zwischen Russland,
Schweden, Italien, England oder natürlich Frankreich entschieden werden.

Bei den Männern werden neben den Franzosen wahrscheinlich die
100km-Läufer aus Russland, Italien sowie vielleicht noch aus Norwegen und
Belgien um die Team-Medaillen kämpfen. Favoriten auf den Einzeltitel dürften
aufgrund ihrer Vorleistungen sein: Asier Cuevas (ESP), Pieter Vermeesch (BEL),
Dominique Bordet und Michael Boch (FRA), Olek Holovnytsky (UKR) sowie Jarle
Risa (NOR).

Wegen der zeitlichen Nähe zur deutschen Meisterschaft in Kienbaum am
vorletzten Wochenende startet in Belves kein Männer-Team, da die komplette
Männerspitze und auch einige starke Frauen sich auf die DM und eine möglichen
Qualifikation für die im Spätherbst anstehende 100km-WM in Durban/Südafrika
konzentriert hatten. Wie in Kienbaum, wo die Siege bei Frauen und Männern
jeweils mit Jahres-Weltbestleistungen errungen wurden, können sich unsere
Athletinnen aber auch in Belves mit entsprechenden Leistungen für die WM
qualifizieren.

 

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4. WM im Ultratrail findet in Wales statt

Die IAU hat am 19. April auf ihrer Homepage den schon länger in Aussicht gestellten Termin der 4. IAU-Trail-Weltmeisterschaft bestätigt.

Am 6. Juli 2013 werden die weltbesten Athleten im Gwydyr Forest in Nordwales die Kräfte messen. Der Ort war bereits Austragungsstätte der Commonwealth-Meisterschaften im Berg- und Ultradistanzlauf vor zwei Jahren. Die Zusammenstellung der deutschen Delegation läuft auf Hochtouren, wir berichten demnächst.

Zur weiteren Information IAU-Homepage

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Großer Sport und kleine Dramen

Am 13. April 2013 fanden im Bundesleistungszentrum Kienbaum die 26. Deutschen Meisterschaften im 100-km-Lauf statt. Die Sieger heißen bei den Frauen Pamela Veith (8:10:53h), bei den Männern Andre Collet (6:56:22h) sowie die Gemeinschaft aller Ultraläufer.

Bei günstiger Witterung, guter Organisation und harmonischem Miteinander aller an diesem Sport interessierten nahmen 118 Läuferinnen und Läufer das Meisterschaftsrennen auf. Auf der Strecke befanden sich noch weitere 26 Läufer des offenen Laufes sowie 27 Kurzultras auf der halben Distanz.

Der Ultrasport hat seine eigenen Gesetze – und so mussten Tanja und Jörg Hooß, beide deutsche Meister des Jahres 2009 und als Mitfavoriten zumindest auf das Podium gehandelt, nach jeweils gelaufenen 50 km das Rennen beenden. „Wir müssen noch einmal die Vorbereitung analysieren, wir waren beide nicht so frisch, wie wir uns das vorgestellt haben." kommentierte Jörg wenige Minuten nach Abbruch. Ich denke, wir hören von beiden noch in diesem Jahr. Ebenso wie diese beiden mussten fast dreißig Läuferinnen und Läufer erkennen, dass an diesem Tag 100 km einfach zu weit waren. Mit 87 Zieleinläufen bewegt sich die 26. Meisterschaft eher im Bereich der schwächer besuchten Meisterschaftsrennen.

Stark jedoch das Auftreten der Männer an diesem Tag – im Schnitt der acht besten Leistungen war das diesjährige Rennen nach 2008 das zweitschnellste der letzten acht Jahre. Mit Hans-Jörg Heiner meldete sich ein Läufer auf dem Podest der vor 8 Jahren bereits 100km gelaufen ist, der jedoch in der Ultralaufszene getrost als Neuling bezeichnet werden darf. Seine Zeit von 6:59:42h berechtigt angesichts der Tatsache das er mit einer Grundgeschwindigkeit von aktuell 1:07h auf Halbmarathon über enorme Grundschnelligkeit verfügt zu allergrößten Hoffnungen. Ebenso stimmt es zukunftsfroh das mit Jan-Hendrik Hans der jüngste Läufer des Feldes (Jg. 87) nicht nur den vierten Platz belegte sondern zugleich seine Vorjahresbestzeit um 18 Minuten steigern konnte. Das Podium der M 35 unterstützt diese Hoffnung, denn hier hat der bisher eher durch beständig gute Platzierungen beim Rennsteiglauf auffallende Christian Jakob seine PB um 10 Minuten gesteigert und hat damit erstmals die P-Kadernorm des DLV von 7:40h ebenso unterboten wie der in der M40 startende Jürgen Kiebler aus Isny. Mit Florian Böhme folgt ein weiterer Sportler der M35, zwar fünf Minuten an der Norm vorbei aber mit einer Steigerung der PB um 69 Minuten! Zu Andre Collet und Hans-Jörg Heiner gesellte sich der Altmeister Michael Sommer. Seine 7:08:17h hätten in den letzten vier Jahren immer zum Sieg gereicht. Ich vermute aber das Michael als Disziplinverantwortlicher 100km die positive Entwicklung an der Spitze erfreut registriert haben wird. Seine Freude über den dritten Platz im Zieleinlauf war sehr sympathisch!

Dem Frauenrennen drückte die spätere Siegerin Pamela Veith von Anfang an ihren Stempel auf. Eine Durchgangszeit von 3:53h nach 50km ließ die Beobachter staunen, allseits wurde gerechnet und spekuliert. Pamela bewegte sich damit nur drei Minuten über ihrer PB 50km. Ihr Mut wurde mit dem Sieg und der B-Kader-Norm belohnt. Die zweite und Meisterin des Jahres 2008, Branka Hajek, lief ein relativ ungefährdetes Rennen und konnte sich am Ende über 8:25:41h freuen. Ein spannendes Duell lieferten sich Barbara Mallmann und Gabriele Kenkenberg um den dritten Platz auf dem Podium. Barbara war dabei die endschnellere Läuferin. Nachdem sie das letzte Jahr fast komplett pausiert hat ist es ihr mit ihrer Zeit von 8:36:10 h gelungen, an die sehr guten Ergebnisse aus 2008 und 2009 anzuknüpfen. 71 Sekunden fehlten bis zur B-Kadernorm, aber ich denke, das Barbara mit dieser Leistung für ausreichend Aufmerksamkeit gesorgt haben wird. Gabriele Kenkenberg, sonst auch viel im Gelände unterwegs, hat mit 8:39:23h ihre gute Vorjahresleistung nicht nur bestätigt sondern um neun Minuten verbessert.

Hinsichtlich der Mannschaftswertungen gibt es nicht viel Neues zu vermelden. Diese Feststellung soll die Leistungen der erfolgreichen Teams nicht schmälern. Leider ist es noch immer so das gewinnt, wer als Team durchkommt. Respekt also vor den Kemptenern, denen dies bei den Frauen und Männern gelang (Männer: M 50 / Frauen: W 35  ...und schöne Jacken hatten sie auch!). Die Schwindegger haben vier Herren ins Ziel gebracht und waren damit in der AK M40/45 erfolgreich und zugleich auch Deutscher Mannschaftsmeister in der Hauptklasse. Nach großem Kampf gegen das Zeitlimit sicherte schließlich Daniela Dilling den Frauen der LG Nord Berlin ein Mannschaftsergebnis, was damit zur Silbermedaille reichte.

In einer Kategorie, die nicht in der Ausschreibung zu finden war, wurden wir Zeuge einer ganz besonderen Leistung. Mit ihrem Laufbegleiter Ralf Milke erzielte die für den PSB 24 Berlin startende Regina Vollbrecht mit 9:47:01h eine deutsche Bestleistung für blinde Läuferinnen. „Nebenbei" errang sie damit den 1.Platz in der AK W 35 und platzierte sich als 12. im guten Mittelfeld. Bemerkenswert neben der Leistung von Regina war dabei auch die von Ralf: er lief ebenso wie sie erstmals 100km, also doppeltes Neuland.

Als Fazit dieser Meisterschaft sehe ich eine gut aufgestellte Spitze, hoffnungsvollen läuferischen Nachwuchs insbesondere bei den Männern und teilweise begeisternde Leistungen in den höheren Altersklassen (Norbert Hoffmann, M 70, 9:31:59h!!! / Ulika Schulz, W 50 , 9:09:52h). Eine verlässliche Organisation im Team um Gert Schlarbaum sowie ein erstarktes „Wir-Gefühl" aller an der Vorbereitung und Organisation Beteiligten. Einziger Wermutstropfen dieser schönen Veranstaltung ist die Melde- und Starterresonanz. Ob die schnellen, leichten Antworten (harter Winter, „Randlage" in der Republik) ausreichen um den tendenziellen Melderückgang in dieser schönen Disziplin zu erklären weiß ich nicht. Innerhalb der DUV werden wir uns dieses Problems mit besonderer Aufmerksamkeit annehmen.

Jörg Stutzke

 

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 Die I.A.U hat auf ihrer Homepage die Liste der Teilnehmer am Spartathlon 2013 veröffentlicht. Unter:
 könnt Ihr diese aufrufen und auch alle deutschen Teilnehmer finden.
 Wie zu erwarten sind wieder viele 'Alte Bekannte' zu finden, viel Erfolg für alle beim diesjährigen Rennen.
 Fragen hierzu könnt Ihr beim Spartathlonbüro platzieren.
 Ralf Simon

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Nachdem sie in Hanau-Rodenbach ja schon den Weltrekord in der W55 über 100 km aufgestellt hat, ist Marion Braun auch über 6 Stunden nicht zu bremsen. In Stein lief sie am vergangenen Wochenende 70,825 km. Das ist ein neuer Weltrekord ihrer Altersklasse über 6 Stunden - und damit natürlich auch Deutscher Rekord.

Herzlichen Glückwunsch, Marion!

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Anmeldung - zur 100km DM grundsätzlich nur für Mitglieder mit einem gültigen
Startrecht für einen Verein/LG/Startgemeinschaft im DLV-Verbandsgebiet - bis
spätestens 26. März über die jeweiligen DLV-Landesverbände.

Und hier geht's zur Ausschreibung

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Nachdem Südkorea im Dezember die Austragung der diesjährigen 100 km-Weltmeisterschaften zurückgezogen hatte, herrschte Ungewissheit, ob es in diesem Jahr überhaupt eine WM würde geben können.

Nun hat die IAU heute veröffentlich, daß Durban in Südafrika eingesprungen ist. Das exakte Wochenende steht noch nicht fest, die WM wird aber Ende Oktober/Anfang November stattfinden.

 

 

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Die 100 km WM/EM wird 2014 in Lettland stattfinden. Auf der Seite der IAU findet sich die Meldung, daß der Termin im September sein wird.

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