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Berichte / News

Hier  findest du die neuesten Mitteilungen und Berichte - und natürlich auch die älteren. Für die musst du dich aber etwas tiefer in die Vergangenheit eintauchen.
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Dorothea Pfeffer (12 h)

Müde zum Sieg in Basel

Seit Wochen habe ich mich schon auf den 12-Std. Lauf in Basel gefreut. Die gesamte Atmosphäre habe ich dort im letzten Jahr bereits sehr genossen.
Ich reiste mit dem Zug an. Durch Umleitungen und Ausfälle kam ich recht aufgewühlt aber wenigstens noch pünktlich 3 Std. vor dem Start im St. Jacob Stadion an.
Zu der schon dazugehörigen Anspannung machte sich kurz vor dem Start ein Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung bemerkbar; aber jetzt war es zu spät, um auszuruhen...
Ich wählte meinen angepeilten 6 Min. Laufschritt. Von Anfang an fühlte der sich aber gar nicht so langsam und locker an, wie ich es gewohnt war; im Nachhinein sicherlich auch ein Zeichen meiner Müdigkeit.
Die Temperatur hatte sich auf 10 Grad runtergekühlt. Die 24 Std. Läufer hatten am Nachmittag bei der Hitze schon ganz schön gelitten. Die Sonne blieb auch am nächsten Vormittag zunächst hinter den Wolken. Die Hitzeschlacht bekamen wir dann aber noch einmal die letzten 2 Std. vor Zielende heftig zu spüren.
Zu der Müdigkeit machte sich während der Nacht zusätzlich heftige Übelkeit bemerkbar, die jedoch bei Tagesanbruch deutlich nachließ. In der Frauenwertung führte ich von Anfang an. Aber schon nach der Hälfte des Rennens wurde mir klar, dass ich es nicht schaffen würde, mein Ergebnis aus dem letzten Jahr zu verbessern. Ich fing an das Tempo zu verringern, in der Hoffnung, damit besser zurecht zu kommen. Von Runde zu Runde wurde mein Schritt kürzer und die Zeit schlechter. Durch Maya Lukas, die als Zweitplatzierte ein vergleichbares Tempo lief, wurden meine müden Geister am frühen Morgen jedoch wieder geweckt. Ich hätte den Lauf auch weiter „verschlafen“ können, aber dann wäre wohl nicht das Ergebnis dabei herausgekommen.
Die Unterstützung am Streckenrand war einfach grandios. Michael, ein Lauffreund, war extra aus Bönen nach Basel angereist und hatte mich damit überrascht. Er war unermüdlich im Einsatz, mich zu versorgen und mich auch immer wieder mental aufzubauen. Er fieberte und litt richtig mit.
Aufgrund der Hitze habe ich die letzten 2 Std. noch mal echt kämpfen müssen.
Über meinen Sieg konnte ich mich zunächst gar nicht richtig freuen, da meine Müdigkeit weiterhin sehr dominierte. Als ich im Anschluss dann erfahren habe, dass ich mit 113,696 km einen neuen deutschen Rekord in meiner Altersklasse W50 aufgestellt habe, war meine Freude am nächsten Tag doch riesig.
 

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Oliver Ruf

Zu diesem Lauf habe ich mich auf Grund der Nähe (eigentlich in Laufreichweite ca. 60km) noch nachgemeldet, um weitere Erfahrungen im 24 Stunden-Lauf zu sammeln (der 2te) und verschiedenes zu testen.
Meine Trainingsläufe konnte ich ohne Problem absolvieren, wobei ich außer 2 Wochen über 140 km noch kein 24 Stunden-Lauf spezifisches Training aufgenommen hatte. Mein längster Trainingslauf betrug gerade mal 60 km und ich hatte auch noch keine Doppeldecker im Programm. Wie würde Kaiser Franz sagen „schaun ma mal“.
Als Betreuerin hatte ich meine Schwester Heike dabei, die mich die komplette Zeit hervorragend versorgt hat, danke Schwesterherz.
Bei herrlichem Schwimmbadwetter startete der Lauf um 12 Uhr mittags, puh. Die Temperatur stieg auf über 30°C und mein Puls über den anvisierten Grenzbereich, egal plus 10 Schläge sind bei diesem Wetter OK. Nach 1,5 Stunden war ich dann richtig eingelaufen. Ich wunderte mich, wie bereits 2010 in Rockenhausen, über das hohe Tempo der mich überrundenden Läufer, na die werden ja wissen was sie tun, sind ja erfahrene Leute. Am Abend merkte ich, wie mich die Mittagshitze doch belastet hat und nahm etwas Tempo raus, eine lange Nacht und ein heißer Endspurt lagen ja noch vor mir.
Eine interessante Erfahrung für mich war auch das manuelle Rundenzählen und die Reaktionen aller Zähler, wenn man plötzlich auf der Anzeigentafel auftaucht. Da wird man dann plötzlich von mehreren Zählern angefeuert und mit Informationen versorgt.
Eine anstrengende Sache und nicht nur für die Zähler, die mehrere Stunden am Streckenrand sitzen und auf ihre Läufer warten. Meinen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Zähler fürs zählen und anfeuern.
Obwohl ich mit „angezogener Handbremse“ meine Runden drehte, landete ich dann irgendwann auf Platz 2 auf der Anzeige, hinter Victor Rodionov und 1 km vor Jürgen Wenzel, dem Sieger des DL2010. Mit der Zeit wuchs der Vorsprung auf Jürgen dann auf 4 km an und ich schenkte der Anzeige keine Aufmerksamkeit mehr. Um 24 Uhr startete der 12 Stunden-Lauf und es wurde kurzfristig etwas unruhig auf der Strecke, bis sich die Meute auf dem Rund verteilt hatte.
Zwischenzeitlich begleitete mich eine Fahne auf der Runde und zwar beim erreichen der 100km-, 100Meilen- und der 200km-Marke, tolle Sache, da wird man dann eine Runde lang beglückwünscht , beklatscht und angefeuert.
Nach ca. 20 Stunden dann wieder ein genauer Blick auf die Anzeigetafel, 10 km Abstand nach vorne und hinten und die Luft (Lust) war raus. Also, neuer Plan zur Güte, „du läufst jetzt noch 3 Stunden und wenn der Vorsprung groß genug ist, gehst du die letzte Stunde“. Und so habe ich es dann auch gemacht, „die Regeneration beginnt auf der Strecke“, wie ich bei Etappenläufen immer gerne sage.
In dieser Zeit drehte ich auch einige Runden mit „Ebbe“ (Dr. Beat Knechtle, einer der besten Ultratriathleten, beginnt seine Sätze oft mit „Ebbe,...“ daher „Ebbe“ seit dem DL2007). Er macht im Ultrabereich auch regelmäßig medizinische Studien und hat mir so nebenbei seine Ergebnisse zur Flüssigkeitsaufnahme bei Ultraveranstaltungen erläutert. Und ich hatte wieder etwas gelernt, ich vermute nun, dass meine häufigen Besuche auf dem Töpfchen durch zu viel Flüssigkeitsaufnahme während des Laufes herrührten. Vielleicht starte ich dieses Jahr noch in Biel, da Ebbe dort eine Hormon-Studie über die Probleme des Magen-Darm-Trakts bei Läufern durchführt.
Nach 23 Stunden und 50 Minuten hatte ich dann die 215 km voll und beschloss, die anderen Läufer mit meiner Schwester am Verpflegungsstand anzufeuern. Nach dem Laufen schmeckt ein alkoholfreies Weizen immer am besten, mhhhh lecker.
Mit dem zweiten Gesamtplatz und dem ersten in der Hauptklasse bin ich schlussendlich mehr als zufrieden. Die Siegerehrung mit Tegla Loroupe als Preisüberbringerin war natürlich etwas besonderes, wie die komplette Veranstaltung. Da komme ich bestimmt wieder.
Meinen herzlichen Dank an die Organisatoren und die wichtigsten Leute bei so einer Veranstaltung, die freiwilligen Helfer. Ebenfalls danken, möchte ich allen Läufern und deren Betreuern für die meist leider nur kurzen Dialoge, für anfeuern, aufmuntern und teilweise mitbetreuen.
Mit sportlichem Gruß
Oliver Ruf
www.linkslaeufer.de
 

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Kai Horschig

Soll man über einen Lauf berichten, wenn man ihn am liebsten schnell vergessen will ?
Ich hatte mir viel vorgenommen an meinem "Heimspiel" im 5 Minuten von meinem Schweizer Arbeitsplatz entfernten St. Jakob Park in Basel.
Die Vorbereitung lief sehr gut, viele lange Läufe, keine körperlichen oder muskuläre Probleme liessen mich zuversichtlich an den Start gehen.
Für mich war jedoch der Wettkampf zu Ende, bevor er eigentlich so richtig begonnen hatte. Acht Stunden lief ich in einem Tempo in welchem ich mich sehr wohl fühlte
und hatte keinerlei Sorgen und Probleme. Doch auf einmal kündigten sich die ersten Krämpfe an welche von Runde zu Runde schlimmer wurden.
Dies ging so weit dass ich mich keinen Schritt mehr vorwärts bewegen konnte. In der Folge bekam ich massive Kreislaufprobleme und musste mich übergeben.
Somit war für mich nach 92 km der Lauf vorbei. An was es gelegen hat ? Sicherlich sind 32 Grad zu dieser Jahreszeit nicht die Regel und haben dafür gesorgt dass ich trotz
regelmässigen einnehmen von Salztabletten und "trinken was reingeht" in ein Flüssigkeitsdefizit gelaufen bin. Am Sonntagmorgen zeigte die Wage jedenfalls fast 6 kg weniger
als am Vortag an. Mein Fazit mit etwas Abstand: 1. ich glaube nicht dass ein etwas geringeres Tempo meine Probleme verhindert hätte. 2. Man muss auch die Signale seines Körpers
akzeptieren und aufhören können. 3. Der nächste Lauf kommt bestimmt .
 

 

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Heike Christ

Die große Hitzeschlacht in Basel

An den 24-Stundenlauf in Basel hatte ich nach meinem Erfolg im letzten Jahr natürlich nur die besten Erinnerungen. Die Sportanlage in Basel ist wunderschön und die Veranstaltung sehr gut organisiert. Außerdem sah ich auf der Startliste viele Namen von Läufer/innen, auf die ich mich freute! Also, warum nicht wieder nach Basel gehen, ist ja keine Weltreise vom Schwoabaländle in die Schweiz.

Tja, das liebe Wetter - eine Begebenheit, die man nicht beeinflussen kann und trotzdem sind mir 32 Grad und knallige Sonne einfach zu heiß! Und das ging natürlich nicht nur mir so. Start um 12.00 Uhr – Mittagshitze! In den ersten 7 Stunden hatte die Temperatur schon vielen der 90 Starter/innen mächtig zugesetzt, somit waren leider viele Ausfälle zu beklagen. Ich hatte mein Tempo sehr gedrosselt um nicht zu viele „Körner“ – also „Kraft“ - zu verlieren, das zahlte sich in der Nacht aus. Die Tiefsttemperatur lag bei ca. 10 Grad. Abgesehen von der hohen Temperaturdifferenz zum Tag, gute Bedingungen. Trotz der obligatorischen Tiefpunkte, die einem teilweise auch der Biorhythmus aufzwingt, kam ich gut voran. Wenn die Nacht zu Ende geht, ist das zwar gut für die Seele, aber die aufsteigende Sonne verheißt in so einem Fall auch wieder steigende Temperaturen. Die letzten 5 Stunden waren für mich dann besonders hart, es lief nicht wirklich „rund“, die große Hitze vom Vortag hatte viel Kraft gekostet, die mir nun fehlte. Mein Wunschziel von 210 km konnte ich somit nicht ganz erreichen, bin aber mit den 207,054 km, unter diesen schwierigen Bedingungen, absolut zufrieden. Die Titelverteidigung in Basel war geschafft.

Der Schweizer Fernsehsender „Tele Basel“ hat mich und einige andere Läufer während des Wettkampfs begleitet und wird einen Beitrag hierrüber senden. Ich hoffe, dass der Fernsehbericht ein gutes Licht auf unseren Sport wirft und ich mich bei den Interviews „ordentlich“ benommen habe! ;-)

Mein ganz besonderer Dank geht an meinen Betreuer Andreas der sich sehr intensiv um mich gekümmert hat und mir auch mental zur Seite stand.

Ganz zum Schluss noch ein paar Eindrücke die ich so als Sportlerin nicht kenne, die ich aber sehr interessant finde. Eindrücke meines Betreuers Andreas:

Die Atmosphäre bei so einer Veranstaltung ist gigantisch! Die Organisation, die Läufer und das ganze Drumherum. Aus Betreuersicht: Man lebt für gut 24h in einer kleinen Zeltstadt (ca. 6m Grünstreifen entlang von 200m Laufstrecke), in der Scharen von Betreuern und teilweise die Läufer selbst herrichten, anrühren, abfüllen, kochen, verarzten, schlafen, reden, lachen, leiden usw. – kurz: LEBEN! – Und das nur mit dem alle vereinenden Ziel, „ihre(n)“ Athleten während des Laufs zu versorgen!

Mein Arbeitsplatz: Ein Biertisch (die breite Version!) zu 2/3 voll mit Flaschen, Fläschchen, Kanister, Bechern, Pulvern, Besteck, Tellern, Thermoskanne, Tupperdosen, Döschen, Tuben (daher auch die Verwechslung von Hirschtalg und Sonnencreme!) und natürlich meiner super wichtigen Zeit/km-Liste, WANN ich Heike WAS verabreicht habe! ;-)

Das Verhältnis zwischen den Betreuern habe ich ähnlich erlebt, wie das zwischen den Läufern (wahrscheinlich ist das auch das Schöne daran für Nichtläufer, die sich dafür zur Verfügung stellen). Jeder hilft jedem mit allem aus, was man so braucht und wenn Unterstützung bei der Versorgung oder beim Verarzten erforderlich ist, wird niemand abgewiesen. Auch wenn die Läufer sich gerade auf der Strecke „duellieren“ und gerade um die Platzierung kämpfen – es wird jedem jeder km gegönnt und auch die „Konkurrenten“ werden angefeuert (die leiden nämlich irgendwann genauso!).

Der Betreuer von Heikes Verfolgerin nach ca. 19h zu mir: „Na, unsere Mädels müssen heute noch ganz schön was leisten, was?“ ;-)


 

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Bei der 100 km-DM waren auch einige Fördergruppenmitglieder auf der Piste. Lest die bisher eingegangenen Berichte von René Strosny, Elke Musial und Nicole Benning:

 René Strosny:

Obwohl die deutsche 100km Meisterschaft nicht mein ausgesuchter Frühjahrshöhepunkt war, bin ich nicht völlig unvorbereitet, aber in guter Form, mit meiner Angie ins brandenburgische Jüterbog, im Fläming, gereist.
Sicherlich ist eine frühere Terminbekanntgabe für eine Jahresplanung günstiger, aber für uns war die
DM trotzdem ausreichend vorangekündigt. Am Abend vor dem Lauf gab es zu den Startunterlagen eine hilfreiche Veranstaltungsinfo in A4 Papierform, die im Internet veröffentlicht, so die ein oder andere Diskussion überflüssig gemacht hätte.


Den Freitagabend haben wir mit einer Kennenlernrunde auf der Skatepiste und einem familieninternen Abendessen in der Taverne „Achilles“ ausklingen lassen.


Am Samstagmorgen sind wir bei laufoptimalen Temperaturen gestartet. Dass die Temperaturen noch im Verlaufe des Tages ansteigen würden, hatten wir auch so erwartet. Dass der Wind auf der zu 80% offenen Strecke von Stunde zu Stunde zulegte, war weniger schön. Dennoch ist die Runde sehr schön und mit den leichten Steigungen auch ideal für mich. Nachdem ich nach der ersten Runde über einen Fotografen getrampelt bin, um an meine Flasche zu kommen, brauchte ich eine weitere Runde, um locker zu werden. In der Dritten war’s soweit. Ich beschleunigte kräftig für die nächsten zweieinhalb Runden. Im Nachhinein zu viel. Bei enormem Krafteinsatz bei diesen Windverhältnissen. So habe ich in den Runden sechs und sieben stark abgebaut, ein paar Gehpausen eingelegt und ernsthaft über Aufgabe nachgedacht. Aber nur, weil das Zeitziel sich von mir verabschiedete, wäre ein Ausstieg zu billig gewesen. Ich hab‘ ja mal gehört, dass Ultraläufer mental sehr stark seien und das habe ich ausprobiert. So bin ich wenigstens zur Holzmedaille gelaufen.
Mit einer Zeit deutlich unter 8 Stunden könnte ich eigentlich zufrieden sein. Familientechnisch habe ich trotzdem schlecht dagestanden, meine Angie in der W45 Bronze, mein Vater Wolfgang in der M60 Bronze, meine Mutter Evi in Betreuung Gold.
Ich glaub‘ ich muß mal wieder üben
 

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Erstens kommt es anders ... (Teil 2) (Nicole Benning)

... so läßt sich mein Erlebnis der DM 100 km in Jüterbog kurz zusammenfassen. Vorbereitung gut, Form sehr gut, alles bestens. Ein guter 100er hätte es werden sollen. Am Start war ich einigermaßen optimistisch, wenngleich voller Respekt, denn 100 km verdienen meiner Meinung nach immer einer besonderen Beachtung. Am Tag vor dem Rennen waren wir Schwaikheimer die Strecke abgefahren, ich fand sie sehr schön, was auch mein Eindruck nach der ersten Runde war. Ich hatte mir vorgenommen, nur mein eigenes Rennen zu laufen und setzte dies auch in die Tat um. Der ständige Gegenwind störte mich natürlich, aber darüber machte ich mir keine weiteren Gedanken, schließlich hatten alle mit dem Wind zu kämpfen. Ein wenig unschön war, dass ich praktisch ab der zweiten Runde völlig alleine lief, vor mir niemand, hinter mir auch nicht. Viel mehr störte mich allerdings ein seltsames Ziehen in meinem linken Bein. Seit der Anreise nach Jüterbog war es da und ich wusste nicht woher und warum. Es begann in Runde zwei am Rücken und strahlte irgendwie ins Bein - völlig unerklärlich. Mit meinen Rundenzeiten war ich zufrieden, in der Beziehung alles bestens. In Runde vier strahlte das Ziehen bis in die Zehenspitzen, ich dachte kurz darüber nach, dass das weitere fünf Runden kein Spaß sein wird. In Runde fünf musste ich kurz anhalten, um meine Schuhschnürung zu öffnen, weil ich das Gefühl hatte, der Fuß wird von diesem seltsamen Schmerz taub. Mein Kopf setzte sich mit der Vorstellung von weiteren vier Runden (= 44 km) auseinander und es wurde mir klar, dass das nicht das sein würde, weshalb ich nach Jüterbog gereist war. Lange Rede kurzer Sinn: Ich stieg nach Runde fünf aus. Erst war ich darüber sehr froh, das gute Zureden der Betreuer im Start-Ziel-Bereich konnte mich nicht zum Weiterlaufen bringen. Dann fiel ich in ein dunkles Loch und war zutiefst enttäuscht. Saisonhöhepunkte stellt man sich anders vor.

Am Ausstieg hatte ich nicht nur am Tag der Meisterschaft und am darauffolgenden Sonntag zu knabbern, das dauerte schon etwas an. Auch weil ich nun so völlig planlos dastehe. Was ich als nächstes größeres Laufziel vor habe ist offen, ich warte ab, was kommt und muss erst diese unerklärlichen Schmerzen im linken Bein, die mittlerweile in der Wade sitzen, in den Griff bekommen. Und dann drücke ich auf "reset" und suche mir einen neuen Höhepunkt, auf den ich mit viel Freude trainieren kann.
 

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Ein anderer Laufbericht – geplatzte Träume (Elke Musial)

Die dt. Meisterschaften im 100km Straßenlauf waren mein Ziel und gleichzeitig mein Traum von einer Bestzeit. Gestern ist nun der Traum geplatzt. Seit Wochen habe ich viel Zeit und Energie in die Wettkampfvorbereitung gesteckt. Alles lief nach Plan. Die Zwischentests über verschiedene Distanzen liefen gut. Somit stand dem 100km Lauf eigentlich nichts im Wege.
Doch dann nahmen in den letzten Wochen die Rückenschmerzen zu und auch ärztliche Behandlung + Physiotherapie brachten nichts. Ich war fest in dem Glauben, dass ich diesen Schmerz ausblenden könnte oder dass dieser überdeckt wird, durch die Anstrengung. Also fuhren wir am 29.4. nach Jüterbog, holten die Startunterlagen und schliefen sogar verhältnismäßig gut vor so einem Wettkampf. Am Morgen leuchtete uns ein strahlend blauer Himmel entgegen. Normalerweise sehr schön, aber es versprach warm zu werden. Dazu ein viel zu starker Wind und eine Strecke die sich an Feldern vorbeizog und logischerweise - Asphalt.
Für eine deutsche Meisterschaft gingen sehr wenig Läufer an den Start und die Verpflegung entpuppte sich auch als sehr dürftig und aus meiner Sicht nicht ultratauglich, so dass ich froh war, dass Steffen mich mit ein paar Dingen versorgen konnte. Am Start erschien es mir sehr kühl, aber kaum dass wir gestartet waren, änderte sich dies. Wir liefen anfangs in einer sehr angenehmen Truppe. Bis Runde 2 war ausreichend Abwechslung durch die Gespräche da. Ich konnte noch ab und zu meinen Rücken ausblenden. Es folgte Runde 3 und die Gruppe wurde ruhiger und zerfiel langsam. Ich dachte: „Bloß nicht alleine laufen. Irgendwo Ablenkung suchen.“ Ich wollte noch ein wenig an Antje Krause, eine sehr nette Läuferin dran bleiben, auch wenn ich wusste, dass ich das irgendwann aufgeben muss. Inzwischen setzte ich den rechten Fuß schon schmerzschonend auf, was umgehend andere Schmerzen hervorrief. Es war also nicht die Lösung. Ich ging in Runde 5 und überlegte 11km was ich mache. Die Entscheidung auszusteigen, kannte ich noch nicht, aber aus eigenen Erfahrungen und den Erfahrungen von Lauffreunden wusste ich, wie langwierig es werden kann, wenn man mit diesen Schmerzen bis zum Schluss läuft und auch dann nicht weiß, ob man es überhaupt bis zum Schluss schafft. Einmal vernünftig sein! Also stieg ich nach Runde 5 bei km 55 aus. 11 km hatte ich darüber nachgedacht, aber was dann kam, hatte ich nicht erwartet. Schlagartig rutschte ich in ein tiefes Loch und bereute schon diese Entscheidung. Der Betreuer vom Nationalteam Deutschland kam vorbei und versuchte mich aufzumuntern. Was hängen geblieben ist sind die Worte: „Manchmal ist eine Niederlage ein größerer Gewinn an Erfahrungen, als ein Sieg.“ Er gab mir auch noch kleine Tipps, für die Rückenmuskulatur und hatte sofort erkannt, dass meine Laufhaltung noch etwas verändert werden müsste. (Danke an Michael Wolf.)
Noch hänge ich in dem Tief und frage mich, ob es das für die Ultradistanzen jetzt war. Nun gibt es mehrere Barrieren – der Rücken, kopflastig ausgestiegen, Trainingsumfang und der derzeitige Leistungsstand. Diesmal konnte mich auch mein Glückssteinchen nicht retten. Wir sind dann zur Hochzeit von einer Lauffreundin gefahren, die seit Monaten mit einer Fußverletzung kämpft. Sie war damals bei einem Wettkampf nicht ausgestiegen. Der schöne Abend tat gut, auch wenn ich gedanklich nicht wirklich von dem Lauf weg kam.
 

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Normalerweise berichten wir an dieser Stelle ja nur von Leistungen und Erlebnissen über Marathon & mehr unserer Fördergruppenmitglieder. Aber besondere Anlässe erfordern auch mal eine Abweichung von der Regel.

Am vergangenen Wochenende (01. Mai) wurde Tobias Hegmann in seiner eigentlichen Spezialdisziplin Duathlon Deutscher Meister in der M35. Er hatte dafür 10 km zu laufen, 36 km Rad zu fahren und nochmal 5 km zu laufen.

Herzlichen Glückwunsch!

 

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Dorothea Pfeffer hat sich beim 6 h-Lauf auf ihren 12er in Basel vorbereitet. Hier sind ihre Eindrücke:

Ein Ultralauf direkt vor meiner Haustür - die Veranstaltung rund um den Seilersee in Iserlohn bot sich für mich drei Wochen vor meinem Start beim 12 Std. Lauf in Basel geradezu an. Ich hatte mich recht spät hierzu entschieden und freute mich, dass ich noch einen Startplatz für den 6 Std. Lauf erhielt. Gleichzeitig wurde auch ein 12 Std.- sowie der Hauptlauf über 24 Std. angeboten. Die Runde um den See misst eine Länge von 1788 m, wobei gleichzeitig 22 Höhenmeter zu überwinden sind.

Kurz vor 10 Uhr am Samstag Vormittag machte ich mich mit meinen Kindern, die mich hervorragend umsorgt haben, Richtung Iserlohn auf den Weg. Dort angekommen, freute ich mich über viele bekannte Gesichter und stimmte mich mit kurzen netten Gesprächen auf den Lauf ein. Start war für alle Läufer Samstag Mittag 12.00 Uhr. Auf der recht kurzweiligen Strecke spulte ich zunächst Runde für Runde ab, wobei ich den Höhenunterschied, insbesondere das kurze knackige Gefälle schon als recht anspruchsvoll empfand. Etliche Runden "drehte" ich zusammen mit der späteren Siegerin, Ulrike Steeger, und freute mich über ein gleichmäßiges Tempo. In der letzten Stunde musste ich dann doch einen Gang rausnehmen; meine Wadenmuskulatur und eine dicke Blutblase am kleinen Zeh machten sich insbesondere auf der Strecke bergab und in der scharfen Kurve im Stadion schmerzhaft bemerkbar. Ich war dankbar, als nach 6 Std. das Signal ertönte und für mich der Lauf beendet war.

Mit meinem Ergebnis von 64,45 Laufkilometern und einem 2. Platz bin ich sehr zufrieden. Ich freue mich auf den Start in Basel und hoffe nur, dass meine Muskulatur mich nicht wieder im Stich lässt
 

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Ludger Böwer ist auch mal wieder in Italien Ultra gelaufen, nämlich bei den 100 km von Seregno, in deren Rahmen im kommenden Jahr EM/WM ausgetragen werden:

Am 3. April war die 3. Auflage des " La cento chilometri di Seregno". Fuer die Organisatoren war die diesjaehrige Austragung die Generalprobe fuer die IAU Weltmeisterschaft im 100km Lauf am 22.4 2011, an gleicher Stelle.

Seregno liegt zwischen Mailand und Como. Es ist ein 50km flacher Rundkurs, der durch 14 angrenzenden Gemeinden verlaeuft. Der schoenste Teil der Strecke ist nach 25 km bzw.75 km. Die Strecke verlaueft dann fuer ca. 8 km durch den Parco di Monza.

Leider wurde die 2. Runde etwas abgeaendert, und der Abschnitt im Parco di Monza auf 4 km verkuerzt - zu Gunsten einer 4 km Schleife im Zielbereich.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist der Lauf eine Topveranstaltung und absolut WM-wuerdig.

Ich selbst war zum 2. Mal in Seregno und habe viele Bekannte wiedergetroffen. Start war morgens um 07:00 Uhr bei angenehmen Temperaturen. Die 1. Runde bin ich mit Christian Fatton gelaufen, der allerdings nicht ganz fit war. Die 1. Runde war total angenehm. Danke an Christian.In der 2. Runde mussten wir uns leider trennen. Die Temperaturen stiegen in der Mittagszeit bis auf 30°C an,sodass der Lauf ab km70 zu einem harten Stueck Arbeit wurde. Nach 8:27:25 konnte ich als gesamt 11. bei den Maennern und Altersklassenbester finishen.

Christian wurde mit 8:36:45 gesamt 16. und Altersklassen 3. Nach einer schoenen Siegerehrung waren alle Strapazen vergessen. Ich glaube ich bin naechstes Jahr wieder in Seregno.
 

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Oliver Ruf berichtet:

bei herrlichem Sonnenschein und super Temperaturen für die Zuschauer folgte um 11:10 der Start zum Freiburg-Marathon. In diesem Jahr wurde der Halbmarathon und Marathon wieder gemeinsam gestartet. Schade, in den letzten Jahren konnte ich durch den getrennten Start nach meinem Zieleinlauf immer noch beim Zieleinlauf des Halbmarathons zuschauen, sonst kommt man ja nicht dazu.

Optimistisch rechnete ich mit einer Zeit knapp unter 3 Stunden, da ich 2011 erst spät mit der Vorbereitung begonnen und nur wenig schnelle Einheiten gemacht habe. Die erste Hälfte lief wie geplant in etwas mehr als 1,5 Stunden. Nun sollte das Tempo erhöht werden und das klappte auch bis km30 und ab da machte sich meine Oberschenkelzerrung wieder bemerkbar, daher passte ich mein Tempo meinem Oberschenkel an. Es war mein erster Marathon bei dem ich jeden Verpflegungsstand ausgiebig nutzte. Nimmt man nun alles zusammen, bin ich mit meinen Handgestoppten 3:01:33 mehr als zufrieden. Leider werde ich momentan noch nicht in der Ergebnisliste geführt, keine Ahnung warum.


Auch mein Wettkampfernährungstest verlief sehr positiv, mit einem für mich neuen Gel alle 10km, Salztabletten und jeder Menge Wasser hatte ich während des Laufes und auch danach keine Probleme, nicht einmal einen leichten Durchfall wie ich es von anderen Gels nach den Läufen kenne.
 

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Elke Musial lief in Kienbaum den 50er, kam, sah und siegte. Hier ist ihre Geschichte:

„WER LANGSAM SCHLENDERT, SIEHT AM MEISTEN VON DER LANDSCHAFT.“
aus England

Dieser Spruch prägte am Freitag meinen Kalender und ich packte mit gemischten Gefühlen meine Sportsachen. Noch war mir nicht klar, ob ich am Sonnabend wirklich über 50km starten werde. 2 Blockierungen, eine Achillessehnenreizung und ein Gefühl von Erkältung hatten mein Trainingsprogramm der letzten 2 Wochen stark minimiert, aber vielleicht war das genau das Richtige!


Freitag herrschte noch etwa Chaos – mein Freund Sascha Pantel (Ultraläufer) war nicht erreichbar und ich wollte dort nächtigen, also klingelte ich bei meiner Schwester. Alles war geklärt, dann kam der Anruf von Sascha. Alles wieder umändern, aber ich freute mich. Ich fuhr los. „Einer wird schon zu Hause sein“ – so die Aussage von Sascha. Nein, keiner war da. Warten! Nach und nach trudelten alle ein, ein großer Cappuccino, Gespräche, Ablenkung....., dann war ich wieder alleine. Absolute Stille, nochmal Rotlicht nehmen, das Tape etwas kürzen, ein Versuch Kohlenhydrate zu tanken, aber alleine schmeckte es nicht (war also froh, dass ich schon mittags ausreichend Nudeln gegessen hatte), Sachen hinlegen, lesen, zeitig schlafen gehen.


Ab 2 Uhr wünschte ich, dass es doch endlich 4 Uhr wäre – aufstehen, entspannt frühstücken (das geht nur mit Sascha an so einem Tag!), losdüsen im wahrsten Sinne. Bei 160 km/h, mit meinem alten Auto, war ich zumindest wach.
In Kienbaum angekommen, war alles sehr entspannt, familiär, viele bekannte Gesichter, sehr nette Helfer, alle sehr umsichtig und gut drauf, obwohl es nur 4°C waren und es regnete durchweg. Aufregung wollte weder bei den Organisatoren aufkommen noch bei mir als Läufer. Kurz vor 6.30Uhr verließen wir das Auto, gingen an den Start und schon liefen wir. Wir spulten die 5km Runden ab. Alles war gut gekennzeichnet und jeder km war extra markiert. Mein Ziel war pro Runde 23Minuten, was ich auch fast auf die Sekunde mit einer einfachen Stoppuhr und einem guten Bauchgefühl schaffte. Es war ein schönes Tempo, sehr angenehm. Es blieb Zeit für die Natur. Wir liefen den 1.km mit Sicht zum Wasser und alles andere durch den Wald, mit sehr gutem Asphalt. Das zarte Grün machte sich an den Sträuchern breit, Eichhörnchen tummelten sich im Wald.... und der Regen störte gar nicht.(Ich musste an den Freitagspruch denken.)


Innerlich kam ich zu dem Schluss, dass es sich gar nicht so schlecht läuft bei Kälte. Bisher war Hitze mein Favorit.
Runde 3 war schnell da und Antje Müller, die absolute Spitze über 100km, war neben mir. Wir schwatzten kurz. Entweder war ich zu langsam oder sie zu schnell. Ich ging auf einen guten 22er Schnitt über. Runde 6 - kurzes Gespräch mit dem 3. bei den Männern über 50km, aber ich machte schnell klar, dass ich bitte nicht reden möchte. Ich hatte keine Lust, aus meinem Rhythmus zu kommen und wollte auch weiter genießen, denn inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und ich war in Runde 8, lief mit Sascha gemeinsam über die Zeitmessung (war schön – wir strahlten beide). In Runde 9. brauchte ich einen kleinen Motivationsschub vom Glückssteinchen in meiner Hosentasche und schon lief ich in die 10. Runde, die dann die schnellste wurde. Zieleinlauf – tolle Zeit – 3:46,04 h – davon hatte ich nicht einmal geträumt. Ich dachte, meine gewünschten 3:51 würden schon ein Traum bleiben. Es ist also vieles machbar, wenn rings herum alles passt. Meine Freude war riesig und die nun durchbrechende Sonne tat ihr Übriges zum Glücksgefühl. Danke an alle, die es mir ermöglicht haben.


So setzte ich meine Rundreise, in meiner eigentlichen Heimat, mit sehr schönen Gefühlen und Gedanken fort.

 

Kai Horschig ist den 100er gelaufen und berichtet:

Zum dritten Mal stand ich dieses Jahr am Start zu den 100 km von Kienbaum. Es war eigentlich wie immer, eine freundliche Begrüssung und Betreuung durch die Veranstalter,
Ecky Breu als unermüdlicher Kommentator sowie das übliche Regenwetter in den ersten Stunden. Für mich stand fest dass dass dieser Lauf eine gleichmässige Trainingseinheit werden sollte,
da für mich in den letzten zwei Wochen aufgrund einer Grippe kein Training möglich war.
Meine Vorgabe war dass ich für die fünf Km –Runde jeweils 27 Minuten benötige und damit nach neun Stunden durch das Ziel laufen würde. Dies ist mir sehr gut gelungen und erstmals habe ich es geschafft
die Zweite Streckenhälfte schneller als die erste zu absolvieren. Meine Laufzeit betrug 8:53,43 , die ersten 50 km in 4:27,03 die zweiten 50 km in 4:26,40 .
Am nächsten Tag konnte ich problemlos einen drei stündigen Lauf absolvieren und bin zuversichtlich für meinen nächsten 24- Stundenlauf.

 

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René Strosny berichtet vom 50er vor seiner Haustür:

Nachdem ich mir einen Start bis zum Samstagabend offen gehalten habe, weil ich ebenso mit dem Rocky-Mountain-Lauf geliebäugelt habe, fiel die Wahl doch auf Eschollbrücken. Schließlich bin ich hier Stammgast und wohne mittlerweile vor der Haustür.

Natürlich gehe ich nicht völlig unambitioniert an den Start, aber ein Blick in die Startliste verrät, dass es nicht einfach sein würde, vorn zu laufen. Dazu kommen noch die ebenso Unvorangemeldeten ;-)


Als Minimalziel habe ich mir eine 3:30 gesetzt. Das Rennen verlief wie erwartet, mit Frank Stephan und Marjan-Jan Olejnik hatte ich meine härtesten Konkurrenten. Mit mehreren Führungswechseln war lange Zeit auch nicht klar, wer hier gewinnen würde. Nach 35km konnte ich mich jedoch von beiden absetzen und mir den Sieg sichern. 


Mit meiner zweitbesten Zeit von 3:23:02 über 50km bin ich nach der PB von Marburg vor 3 Wochen sehr zufrieden. 
Ein Dankeschön an die Organisatoren für eine tolle Veranstaltung. Hier ist es leicht, Stammgast zu sein. 

 

Und auch Frauensiegerin Nicole Benning gehört unserer Fördergruppe an und weiß zu berichten:

 

Mit meinem Start bei den 50 km von Eschollbrücken wollte ich einen langen Trainingslauf absolvieren. Das ist im Rahmen einer Veranstaltung einfach leichter als 50 km über unsere Hügel zu rennen ohne auch nur eine Möglichkeit weit und breit, unterwegs die Trinkflasche wieder aufzufüllen. Um mir die Strecke abwechslungsreich zu gestalten, wollte ich immer eine Runde "schnell" und eine Runde langsamer laufen. Das hat gut geklappt, in der neunten Runde hatte ich aber keine Lust mehr, mich mehr als nötig anzustrengen, weshalb ich es die letzten 10 km habe austrudeln lassen. Mit meiner Zeit von 4:08 h bin ich zufrieden, denn das ist genau das, was ich laufen wollte. Dass ich mit dieser Zeit die Frauenwertung gewinnen konnte hat mich überrascht, ist aber natürlich trotzdem schön. 

Mir hat Eschollbrücken gut gefallen, eine schöne professionelle aber dennoch heimelige Veranstaltung, bei der man ruhig öfter starten kann. Dass die Strecke aufgrund ihrer Beschaffenheit eher nicht für ganz tolle Zeiten gut ist (es sei denn man(n) liebt es, gefühlte 50km über einen Kartoffelacker zu rennen - so was gibt es ja auch), spielt dabei keine Rolle.

 

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Ludger Böwer und Pamela Veith kreiselten letzte Woche 6 Stunden um die Wöhrder Wiese in Nürnberg.

Hier sind Ludgers Eindrücke:Anfang Januar hatte ich mich entschlossen, meinen ersten Ultralauf in Deutschland am 12.01.2011 in Nuernberg zu absolvieren. Nach der guten Erfahrung mit dem Sri Chinmoy Team aus dem letzten Jahr in Basel war die Vorfreude gross.Ich wurde in keinster Weise enttaeuscht. Wunderschoenes Laufwetter, super Orginisation, nette Laeufer und ein paar Bekannte die ich durch die DUV-Foerdergruppe kennengelernt habe. Unter anderem: Gabi als laufende Reporterin und Pamela als Siegerin bei den Damen Mein Minimalziel von 72km habe ich mit 72,978 km erreicht ,und konnte mich ueber einen 3. Platz in der Gesammtwertung freuen. Mit Sicherheit war das nicht mein letzter Ultra in Deutschland.
 

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