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Bild: tommyS/PIXELIO

Jeder von uns kennt es. Schnupfen mit einer verstopften oder triefenden Nase ist beim Laufen hinderlich und nervend. Da greift man gerne mal zu einem Mittel, das die Schleimhaut zum Abschwellen bringt und die behinderte Nasenatmung, wenn auch nur kurzfristig, verbessert. Nasentropfen mit sogenannten 

Sympathomimetika wie Xylometazolin, Oxymetazolin, Naphazolin, Tetryzolin, Tramazolin oder Phenylephrin lassen die kranken Schleimhäute der Nase rasch abschwellen und sorgen für Erleichterung. Alle diese Wirkstoffe sind hinsichtlich eines Dopingvergehens unbedenklich, haben aber, gerade bei langfristiger Anwendung, erhebliche Nachteile.
In der aktuellen Ausgabe des Magazins „ÖKO-Test“ standen nun 99 dieser rezeptfreien Präparate auf dem Prüfstand. Der Test ist sehr informativ und liefert gute Hinweise, welche Mittel unbedenklich sind. 32 Mittel wurden als ‚sehr gut’ eingestuft, 33 erhielten die Note ‚mangelhaft’ und vier sogar ‚ungenügend’. Darunter befanden sich auch bekannte, stark beworbene Präparate wie Otriven©, Olynth©, Rhinospray© und Wick Sinex©.
Getestet und bewertet wurden neben den Hilfsstoffen der Mittel auch die Wirksamkeit und das Spektrum der unerwünschten Wirkungen. Am besten schnitten die Schnupfenmittel ohne pharmakologische Inhalte ab, die Salzlösungen, die zu einer Befeuchtung der Schleimhäute führen und ohne Bedenken eingenommen werden können.
Hingegen erhielten alle Mittel mit den oben genannten Sympathomimetika bestenfalls ein „befriedigend“. Ausschlaggebend für die eher schlechten Bewertungen war die Tatsache, dass diese Pharmaka nur über einen Zeitraum von maximal einer Woche eingenommen werden sollten, da sie sonst bleibende Schädigungen der Schleimhaute verursachen können und zudem noch ein Abhängigkeitspotenzial besitzen.
Für Präparate wie Umckaloabo und Echinacea, aber auch Vitamin C, Zink, Aloe vera und Sanddornfruchtfleischöl gibt es gegenwärtig keine gesicherten Daten für eine Wirksamkeit gegen Schnupfen.
Fazit: Bei Schnupfen am besten aus die Mittel auf Basis einer Salzlösung zurückgreifen. Den Gebrauch von Schleimhaut abschwellenden Mitteln auf die Dauer von einer Woche beschränken.
 Ergänzung am 23.11.2009: Das Schnupfenmittel Pseudoephedrin (Rhinopront®) wurde für den 01.01.2010 wieder in die Verbotsliste  der WADA aufgenommen.
 Bild: tommyS/PIXELIO
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