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Vorbericht Spartathlon 2022

am 30. September startet, an der Acropolis in Athen, der Spartathlon 2022. Erstmals wieder ohne besondere Covid-19 Auflagen, werden sich 390 Frauen und Männer auf die 246 km lange Strecke von Athen nach Sparti begeben . Maximal 36:00 Stunden haben sie Zeit um zum Ende des Rennens obligatorisch den Fuß von Leonidas zu berühren.

Bedingt durch die gerade abgeschlossene EM im 24h-Lauf in Verona, sind viele der internationalen Top-Läufer bei dieser Ausgabe nicht am Start. So ist der Vorjahressieger Fortis Zisimopoulos eindeutig  Favorit bei den Männern, insbesondere weil seine Siegerzeit aus dem Vorjahr die beste Siegerzeit in der „Nach Yiannis Kouros Aera“ bedeutete. Der Zweite des Vorjahres Radek Brunner ist erster Anwärter aufs Podest, ich bezweifele aber dass er Fortis ernsthaft in Bedrängnis bringen kann. Bedauerlich ist das Fehlen des neuen Rekordhalters im 24h Lauf Alexandr Sorokin, der 2017 nur 7 Minuten länger benötigte als Fortis. Ein Rennen zwischen den beiden hätte der Veranstaltung eine zusätzliche Spannung verschafft.

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Weltrekord- und Medaillenjagd bei der 24 h EM in Verona

Die Deutschen Frauen holen Bronze im Team, Anne Stephan (4.) und Julia Jezek (10.) in den Top Ten, Michael Ohler Platz 6 und Altersklassenweltrekord.

Von DUV Pressewartin Annette Rudolph

Am Samstag/Sonntag fanden die Europameisterschaften im 24h Lauf in Verona statt. Während der Favorit Alexandr Sorokin aus Litauen von Anfang an ein sagenhaftes Tempo teilweise unter 4 min/km vorlegte und unangefochten auf Weiten weit jenseits des bis dahin bestehenden Weltrekord von 309,399 km zusteuerte, liefen die Deutschen Starter zwar zügig aber mit Platzierungen jenseits der Top 10 los.

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Zum Tod von Helmut Schieke

Von Norbert Madry

Helmut Schieke ist am 8. September im Alter von 83 Jahren gestorben. Mit ihm verlieren wir einen der Pioniere des Ultralaufens in Deutschland.

1973 begann er im Alter von 43 Jahren mit seiner 1. Teilnahme am legendären 100 km-Lauf von Unna seine Ultrakarriere. In Unna ist er mit einer Ausnahme dann jedes Jahr bis einschließlich des Jahres 2000 insgesamt 17 mal erfolgreich angetreten und schaffte hier auch 1986 seine schnellste 100 km-Zeit mit 7:53 h; seine offizielle PB ist eine 7:58:25 h, die er 1990 als M50er beim ebenso legendären Lauf in Hanau-Rodenbach erzielte.

Noch relativ besser aber war er über 24 Stunden. Seinen größten sportlichen Erfolg erzielte Helmut 1992, als er die 24h-EM in Apeldoorn mit 250,698 km gewann. Mit seiner 1990 erzielten PB von 260,865 km hat er immer noch den 7. Platz in der ewigen deutschen Bestenliste inne, obwohl das schon 32 Jahre her ist. Seitdem sind lediglich 3 Deutsche weiter gelaufen, nämlich Jens Lukas, Florian Reus und letztes Wochenende bei der EM in Verona Michael Oehler.

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Eine Fülle von Bestleistungen bei der WM in Bernau

Von DUV Statistiker Jürgen Schoch

Bei der IAU und WMA Weltmeisterschaft im 100 km Lauf am 27. August 2022 in Bernau gab es eine Fülle von Bestleistungen. Die äusseren Bedingungen mit einer schnellen, flachen Strecke und für den August-Termin moderaten Temperaturen von 17 - 23°C waren gut. Die Leistungsdichte des Starterfeldes war erstaunlich, so dass viele im Sog der schnellen Siegerzeiten über sich hinauswuchsen.

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Schnelle Zeiten bei den 100 km Weltmeisterschaften in Bernau

Ein großartiges Läuferfeld kämpfte am Samstag um die Titel des Weltmeisters und der Weltmeisterin im 100 km Lauf in Bernau bei Berlin. Nach wochenlanger trockener Hitze fanden die Weltmeisterschaften bei feuchten 20 Grad statt. Regenschauer blieben nicht aus. Alexander Bock erreicht die Top 10, das deutsche Männerteam erreicht einen starken 4. Platz und André Collet läuft Weltrekord in der Altersklasse M 50.

Nachdem der Franzose Guillaume Ruel das starke Feld der Männer in sehr schnellem Anfangstempo die ersten 70 Kilometer anführte, setzte sich letztendlich der Japaner Haruki Okayama durch und wird in einer Laufzeit von 6:12:10 h Weltmeister, vor seinem Landsmann Junpei Yamaguchi (6:17 h) und dem Niederländer Piet Wiersma (6:18 h). Auf der ersten Rennhälfte lag sogar der Weltrekord zum Greifen nahe.

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